Cropwatch - Watchdog f. Natural Aromatics

Wir leben leider in einer Zeit, die sich stark über Verbote und Vorschriften definiert. Ein Grund, aus dem die folgenden Internetseiten für Duft-Interessierte durchaus wichtig sind. Lassen sie sich von Politikern nicht erzählen, es wäre sinnvoll und notwendig natürliche Duftstoffe in großer Zahl regelrecht zu verbieten, weil dies ein Gebot des Verbraucherschutzes sei. Jetzt sind alle Rohstoffe mit Biocidalen Eigenschaften (ca. 50 ätherische Öle sind betroffen) dran - es könnte sogar den Lavendel treffen. Ich muß nur noch rausfinden, bei wem man sich für diesen Wahnsinn bei den kommenden Wahlen bedanken darf. Es läuft vermutlich auf generellen Wahlboykott hinaus, weil fast alle Partein unter dem Stichwort Verbraucherschutz und Umweltschutz lieber ein ätherisches Öl verbieten als wirklich etwas gegen Kinderarmut und Arbeitslostigkeit zu unternehmen. Wer Menschen derart drangsaliert und demütigt wie es hier üblich ist, der braucht sich um Citronella und Geranium nicht zu kümmern (oder er tut es gerade aus diesem Grund). Wenn das wirklich durchgeht - und inzwischen traue ich der Politik alles zu - dann ist es fast vorbei mit Chypre & Fougere und weil der Bürger auch vor Furocoumarinen zu schützen ist, darf man sich sogar um das Bergamotte Sorgen machen.

Tony Burfield`s Aroma Pages

Cropwatch…Independent Watchdog for Natural Aromatics

A Modern Day Vendetta

Basenotes - Columnist Tony Burfield

Hier können sie sich bedanken

Parfum - alles echt, die reine Natur

Die Frage ist: Darf man seine Kundinnen und Kunden eigentlich belügen, wenn man das Gefühl hat, daß diese es so wollen? Alles echt?

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Egal ob Rose und Vanille, Zeder, Jasmin und Frangipani, Feige, Rote Früchte, Moschus, Farn und auch Amber, selbst edelster Lotus und manchmal auch Gold, ja sogar das Glück und ganze Mandarinen … in den richtig guten und teuren Parfums ist natürlich alles echt - das weiß doch jeder. Die einen nehmen natürlich nur solche Parfums und benutzen nichts anderes, während andere genau das haben wollen. Ein Parfum ganz ohne Chemie, einen Duft, der nur aus natürlichen Zutaten besteht. Schließlich hat die beste Freundin auch genau so einen Duft und der riecht so wunderbar lecker nach Kokos, Jasmin und roten Früchten. Alles echt. Ganz Chypre in einer Flasche, das Extrakt der Insel zum sprühen (Chypre = Zypern). Es ist zum davonlaufen. Was soll man denn seinen Kundinnen und Kunden erzählen, wenn sie mit derartigen Erwartungen zu einem kommen? Manchmal lasse ich in meiner Verzweiflung die eine oder andere Dame an echter Rose (leicht fettig), Jasmin (leicht nach Katzenpipi) und Frangipani (deutlich medizinisch) riechen. Doch selbst diese Notwehrmaßnahmen überzeugen nur wenig, wenn Bekannte XY - die hat Ahnung und nimmt nur vom Feinsten - in Parfumerie XY (wo normale Menschen sich gar nicht reintrauen), von Verkäuferin in weißem Kittel (fast schon Apothekerin) immer nur ganz reine Essenzen kauft. Wobei wir damit schon beim wichtigsten Kriterium wären. Richtig edel sind natürlich nur die Essenzen. Die sind hochkonzentriert, rein und selbstverständlich teuer. Aber nun immer schön der Reihe nach. Bevor ich mich in Rage schreibe und noch anfange die Honigseife durch den Naturseifenkakao zu ziehen (ich sage aber gleich vorweg, daß auch die Honigseife nicht von den Bienchen gemacht wird), koche ich mir einen Tee und dann geht es hier weiter.

Kurz Pause.

Gestern war wieder so ein Tag. Murmeltiertag, im Abstand von gut 6 Monaten. Da war sie wieder, die kleine, ältere Dame mit ihren weiten Gewändern und dem großen Interesse an ESTEBAN Düften. Bloß gestern war es nicht das Fraicheur Andalouse, nein, gestern nahm sie sich das Secrete Afrique zur Hand und meinte - so als ob sie noch nicht viermal danach gefragt hätte - ob ich ihr was zur reinen Natürlichkeit der Inhaltsstoffe sagen könnte. Das würde so gut riechen und das wäre ja dann wohl echt. An diesem Punkt mußte ich kurz überlegen, ob sie denkt, daß ich mich nicht mehr ans sie erinnern könnte, oder ob sie selbst vielleicht unter Gedächtnisstörungen leidet. Das muß ich sie mal fragen. Aber der Duft, den sie sich ausgesucht hatte, der ist natürlich nicht rein natürlich. Das steht da auch nicht drauf. Zack und wieder nichts gekauft. Wenn sie wiederkommt lüge ich sie an. Ich muß herausfinden was sie von mir hören will. Kann ja auch sein, daß sie nur darüber reden will. Und dann ist da noch der nette Herr, der mir von seinen Weltreisen berichtet, wo er im tiefsten Orient an noch viel tiefern Düften gerochen hat. Parfums für Könige, sündhaft teuer und alles echt. Donnerlittchen! Dumm ist nur, daß ich gestern Dank einer sehr klugen Stammkundin in den Besitz einer Probe des Amouage gekommen bin und Stephan einen Gaschromatographen/ Massespektrometer besitzt und diesen auch bedienen kann. Jetzt will ich es wissen.

Was soll ich meinen Kundinnen und Kunden sagen, wenn diese mir erzählen, VerkäuferIn XY in XY hätte aber zu genau diesem Feigenduft gemeint, da wären nur natürliche Sachen drin. Oder was wollen denn die Damen hören, wenn schon in der Duftbeschreibung von Moschus & Amber die Rede ist? Gibt es wirklich Parfumerien, die ihren Kundinnen und Kunden erzählen, in Amberduft bla bla bla wäre nur echter Amber drin? Ein Parfum aus reiner Pottwalkotze (Amber gris) und nichts weiter? Zwischen Amber, Amber gris und Ambre gibt es himmelweite Unterschiede. Oder halten die Leute, wenn sie dann zufällig zu mir kommen, mich für blöd? Will man mich beeindrucken? Muß man im Angesicht der wenigen Düfte die wir anbieten schnell noch eins draufsetzen? Kann ja auch sein. Vielleicht sollte ich mir mal einen Anzug anziehen oder es gleich im weißen Kittel versuchen. Wäre mal gespannt, ob solche Äußerlichkeiten über die Natürlichkeit hinwegtäuschen können.

Zugegeben wird es für die Kundinnen und Kunden sehr schwierig, wenn ihnen die (reine) Natürlichkeit ihrer Kosmetik/ ihrer Düfte am Herzen liegt und sie sich aus diesem Grund eine Marke ausgesucht haben, bei der Natürlichkeit zum Image gehört. Bunte BIlder von Blümchen, Wiesen und Wäldern. Fotos von Wellen, Palmen und nackter Haut und exotische Rohstoffe, von denen man noch nie gehört hat. Was tun, wenn die Werbung das einfache Landleben verspricht? Schlichtheit, Gedanken an ein Leben in Natürlichkeit - alles echt. An dem Punkt frage ich mich, warum diese Aussagen mit Chemie, mit synthetischen Inhaltsstoffen nicht vereinbar sein sollten. Warum will die Dame vor mir nur unbedingt eine Naturseife, eine Creme ohne Glycerin (ein Produkt der Fettstoffspaltung, was bei handgemachten Seifen zudem automatisch entsteht) warum will sie hören, daß der Duft (den sie sich gerade ausgesucht hat) rein natürlich ist? Warum? Der ganze Mensch ein Kunstprodukt. Haarspray, Lippenstift, Rouge, synthetische Kleider, künstlicher Schmuck, die Tasche aus GoreTex - aber das Parfum, das muß unbedingt 100% echt sein. Ist es? NEIN.

Wer ein Naturparfum möchte (einen Duft, der nur aus natürlichen Zutaten besteht), der muß in einen Bioladen für Kosmetik gehen und sich dort beraten lassen. Oder sie gehen in ein Geschäft, wo man ihnen ein Parfum nach ihren Wünschen anfertigt. Achten sie einfach darauf, daß ausdrücklich mit der reinen Natürlichkeit aller Inhaltsstoffe auf der Verpackung geworben wird.

Iso e Super

Registered Trademark der IFF (International Flavors & Fragrances, Inc.)

Mit Fug und Recht kann man behaupten, daß Iso e Super zu den wichtigsten Riechstoffen auf der ganzen Welt gehört. Das Chemical, welches die IFF bereits 1974 zum Patent einreichte und das seit 1975 unter der US-Patentnummer US 3929677 eingetragen wurde, ist ein weitverbreiteter Duftstoff, den man in Parfums, Wasch- und Reinigungsmitteln aller Art (Syndets & Shampoos), Deos, Anti Perspirants, alkoholischen Lotionen und Seifen findet. Nichts, was mit Iso e Super nicht geht, kaum eine Produktgruppe, wo der Riechstoff nicht zum Einsatz kommt; einzig in Schaumbädern scheint er nicht richtig zu funktionieren und auf diese schier universelle Einsatzbarkeit folgte die massenhafte Verbreitung des Stoffs. Iso e Super ist allgegenwärtig.

Die chemische Bezeichnung ist unausprechlich: 1-(1,2,3,4,5,6,7,8-octahydro-2,3,8,8-tetramethyl-2-naphthalenyl)-ethan-1-one (and isomers) und weil Iso e Super ein geschützter Markenname ist, wird der Stoff unter zahlreichen anderen Bezeichnungen/ Namen gehandelt, wobei nur die IFF und deren Parfumeure mit Iso e Super für sich und ihre Düfte werben dürfen. Mein Iso e Super heißt z.B. Bois de Esprit. Aber nun der Reihe nach, zuerst all die Informationen, die man über Iso e Super zusammentragen kann.

Markenname der IFF: Iso e Super
Chemische Bezeichnung: 1-(1,2,3,4,5,6,7,8-octahydro-2,3,8,8-tetramethyl-2-naphthalenyl)-ethan-1-one (and isomers)
Chemische Formel: C16H26O
Was ist Iso e Super? Es ist ein Bicyclisches Methyl Keton
2,3,8,8-Tetramethyl-1,2,3,4,5,6,7,8-octahydro-2-naphthalenyl methyl ketone
CAS Nr.: 54464-57-2 / 68155-66-8 / 68155-67-9
EINECS Nr.: 259-174-3 / 268-978-3 / 268-979-9
Synonyme:
Amber Fleur, Iso Amber Super, Boisvelone, Methyl Cyclomyrcetone, Orbitone, Patchouli Ethanone, Iso Velvetone, Bois de Esprit.
Duftprofil: Woody, Floral, Ambergris
Geruchsbeschreibung (IFF): Smooth, woody, amber with unique aspects giving a ”velvet” like sensation. Used to impart fullness and subtle strength to fragrances. Superb floralizer found in the majority of newer fine fragrances and also useful in soaps. Richer in the desirable gamma isomer than isocyclemone e.
Farbe des Chemicals: klare, farblose Flüssigkeit, die manchmal leicht gelblich sein kann.
Haftung: sehr gut
Captive: Die IFF bietet den in ihrem Auftrag arbeitenden Parfumeuren ein Iso e Super von höchster Qualität an. Ein Captive, welches kaum Verunreinigungen aufweist. In dieser Qualität ist Iso e Super für andere nicht zu bekommen. Erfolgt z.B. eine Ausschreibung einer berühmten Marke für einen neuen Duft an dem Parfumeure der IFF teilnehmen, dann arbeiten die bei Bedarf mit diesem Captive. Ein berühter Duft, der viel Iso e Super enthält ist das TRÉSOR von Lancôme.

Meine Erfahrungen & meine Gedanken
Und nun will ich aus der Sicht eines kleinen Hobbyparfumeurs versuchen, den Stoff und wie man damit arbeiten kann zu bschreiben. Beginnen möchte ich zuerst mit einem Bild, was ich häufig vor mir sehe, wenn ich an Iso e Super denke. Für mich riecht der Stoff nach Körper, leicht säuerlich, fettig, holzig und wenn ich die beiden Bilder, welche ich vor Augen habe, übereinander lege, dann könnte es so aussehen.

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Körper
Und denken sie nicht, daß meine Duftbeschreibung nicht angenehm riechen kann. Kennen sie den Geruch von warmer Haut? Wissen sie, wir gut ein Mensch riecht, wenn man ihn gut riechen kann - das Nachthemd der Liebsten am Morgen danach. Diese Mischung aus Amber & Moschus ist unvergleichlich und wenn man etwas Iso e Super in eine Parfummischung gibt, dann kann es passieren, daß die Mischung plötzlich bekommt, was ihr scheinbar fehlte - Körper.

Holz
Iso es Super (Bois de Esprit) riecht leicht holzig. Das merkt man nur nicht sofort und vielleicht muß man die Leute erst mit der Nase darauf stoßen. Doch ich denke, daß Iso e Super eine der wichtigsten Zeder-Basen der Parfumerie ist, welche zusammen mit anderen holzig wirkenden Riechstoffen noch deutlicher zur Geltung kommt. Als ich heute Morgen einen Freund fragte, mit welchem Bild er Iso e Super beschreiben würde, kam als Antwort: “Iso E Super assoziiere ich mit dem Geruch von einem Windstoß, der durch den Wald weht ( mental). Oder durch Moos, das so richtig schön grün und fett vor sich hin duftet.”

Transparenz
Meine ersten eigenen Duftmischungen waren rein natürlicher Art. Benzoe, Weihrauch, Vetyver, Neroli, Patchouli und Bergamotte, gern auch Elemi und echtes Sandelholz. Kein Preis schien zu hoch und kein Rohstoff zu kostbar, wenn es um einen neuen Duft ging. Das Zauberwort der Naturdüfte heißt zusammenwachsen, wie schön sich die Öle doch verbinden. Eine neue geruchliche Einheit eingehen. An dem Tag, als ich Iso e Super (Bois de Esprit) kennenlernte und einsetzte war Schluß mit dieser zusammenklebenden Einheit, war Schluß mit Nuancen die sich nicht voneinander trennen wollen, war Schluß mit der Naturidee. Plötzlich war Licht und Transparenz genau dort, wo meine Mischungen zäh und klebrig aneinanderpappten. Der Stoff, der selber etwas fettig, riecht bringt Luft und Leichtigkeit in jede Mischung. Iso e Super wirkt zum einen unheimlich synergistisch - es bringt Dinge in Harmonie zueinander - und auf der anderen Seite sorgt es für Abstand zwischen den Dingen, die ihren Charakter behalten und deutlicher hervortreten. Ich liebe es.

Eigene Erfahrungen
Bei all meinen Mischungen habe ich Bois de Esprit eingesetzt und ich wüßte nicht, warum ich damit aufhören sollte. Mal mehr oder weniger, das spielt keine Rolle und zusammen mit Hedione wird es noch viel wunderbarer. Von mir aus kann alles danach riechen & manchmal braucht es gar nicht viel davon. So produzieren wir hin und wieder in ganz kleinen Stückzahlen eine Cremeseife, die wegen ihres hohen Stearinanteils (welches zudem einen sehr hohen Reinheitsgrad besitzt) eine hervorragende Rasiercreme ist und vor einiger Zeit fing ich an, diese Rasiercreme allein mit Bois de Esprit zu parfumieren. Ein einziger Riechstoff in einer Rasiercreme und das in einer ganz geringen Konzentration. Was würden die Männer sagen? Wie kann man einen Duft beschreiben, der kaum wahrnehmbar ist? Nach fünf bis sechs Wochen ergab sich die Antwort auf meine Frage und meine Ungewißheit ganz von selbst. Der erste Herr rief an um nachzubestellen und am Telefon meinte er: “Dieser Duft … also eigentlich riecht es ja nach nichts. Aber immer wenn ich daran rieche, dann riecht es ganz toll. Da ist ja kein richtiger Geruch, doch dieses NICHTS, das riecht so gut, da brauche ich mehr davon.” Seitdem gibt es unsere Rasiercreme auch in der Duftrichtung NICHTS, wobei ich dem Bois de Esprit etwas Hedione beigemischt habe. Probieren sie es mal.

Parfum
Wer wissen möchte, wie Iso e Super in einem Parfum riechen kann, der sollte in die nächste Parfumerie gehen und ganz einfach am TRÉSOR von Lancôme riechen. Da sind locker 20% feinstes Iso e Super drin. Oder noch viel besser das ESCENTRIC 01 von Geza Schön. Doch wenn sie wissen wollen, zu welch ungeheurer Wirkung der Stoff alleine fähig ist, dann müssen sie am MOLECULE 01 von Geza riechen. Das ist das Captive in seiner edelsten Form und in einer großartigen Idee - ein Parfum mit einem einzigen Riechstoff, Iso e Super.

Links
ESCENTRIC MOLECULES
Bei Essenza Nobile
Im Perfume Shrine & Geza Schön
IFF - Iso e Super

Zimt Ziege - unsere neue Wortmarke

Eine Seife beim Patentamt? Nun, ich werde den Rechtsanwalt Jens-Christof Niemeyer um einen Gastkommentar zu diesem Thema bitten und so wird es in Kürze einen Fachbeitrag geben.

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Seit heute ist es amtlich. Unsere Zimt Ziege hat die Einspruchsfrist beim Patent- und Markenamt ohne Widerspruch überstanden und darf sich jetzt über höchste Schutzrechte freuen. Zimt Ziege ist jetzt eine Marke. Dabei ging es uns nicht darum die Ziegenmilchseife mit Zimtaroma schützen zu lassen und auch der wunderschöne Entwurf der Grafikerin Kat Menschik bedurfte nicht des Schutzes; es ging uns allein um die Zimt Ziege, eine Marke, mit der wir noch einiges vorhaben. Geplant ist eine hochwertige Pflegeserie, die vielleicht aus einer Body Lotion, einer Body Butter, einem Peeling und einem Duschgel bestehen könnte. Doch bevor man solche Dinge plant und umsetzt, muß man sich um die Markenrechte kümmern, weil man sonst großen Ärger bekommen kann. Das bedeutet natürlich zugleich, daß man auf juristische Auseinandersetzungen, Widerspruchsverfahren und anderen Ärger vorbereitet sein muß.

Die Frage ist immer, was man schützen möchte und aus welchem Grund. So ist unser Name 1000 & 1 Seife auch als Marke eingetragen und auch die SCHOKOBADE erfreut sich dieser hohen Schutzrechte, die man nicht mit einem Geschmacksmuster gleichsetzen/ gar verwechseln darf. Geht man diesen Schritt, ist es immer gut, wenn man juristischen Beistand hat, wenn man Rechtsanwälte kennt, die einen beraten, vertreten und verteidigen. Markenrecht ist eine komplizierte Sache und weil es hier viele Unklarheiten gibt, werde ich jetzt einen lieben Freund und Rechtsanwalt für einen Gastkommentar zum Thema Markenrecht einladen. Ich weiß, daß viele SeifenherstellerInnen einige ihrer Seifen als Geschmacksmuster angemeldet haben. Nur worin besteht der Unterschied zwischen einem Geschmacksmuter und einer Marke? Was sollte man beachten, bevor man eine Marke anmeldet? Lohnt sich die Anmeldung überhaup? Fragen über Fragen, die ich jetzt an Jens-Christof Niemeyer weiterleiten werde.

Lieber Jens!

Jetzt bist Du gefragt. Du hast dieses Blog ins Leben gerufen, Du hast das Passwort, Du bist der Rechtsanwalt & ich freue mich sehr, daß Du einen Fachbeitrag zum Thema Markenrecht (soweit es für kleine Seifen- Kosmetikhersteller interessant sein dürfte) schreiben wirst. Wenn Du die Zeit hast, dann leg einfach los.

Herzliche Grüße aus Berlin, Erik

Jens-Christof Niemeyer

ESTEBAN Parfum - Orchidée blanche

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Seit kurzer Zeit gibt es eine neue Raumduftkollektion von ESTEBAN - Orchidée blanche ist ein zarter, aquatischer Duft. Die Firmenwerbung beschreibt die Kopfnote mit Mandarine und Wasserhyazinthe, die Mittelnote (das Herz des Duftes) wird ausgefüllt von Weißer Orchidée, Ylang Ylang & Neroli und der Fond, die Basis besteht aus Moschusvanille und Zeder. Der Duft besticht durch seine Klarheit, er wirkt rein und frisch, alle Nuancen der Komposition können sich gut entfalten und zeichnen sich klar von einander ab. Ein Raumduft, der Raum läßt.

Wohin die Reise bei ESTEBAN in Zukunft geht, kann ich nur erahnen. Die Badelinie wird nicht nur um das Fraicheur Andalouse reduziert. Nein, auch das Douceur Balinaise wird nicht mehr produziert und viele andere Sachen fallen aus dem Sortiment. Mir scheint, als würde sich die Firma wieder verstärkt auf ihre ursprüngliche Kompetenz zurückziehen - die Raumdüfte. Lassen wir uns überraschen.

Was den Duft wirklich ausmacht, daß kann ich nicht sagen. Bei Calone, dem wässrigen Teil, wäre ich mir sehr sicher und ich meine auch deutlich Hedion zu erkennen. Doch der Rest wäre Rätselraten und eigentlich interessiert es mich nicht. Der Duft gefällt mir einfach so wie er ist.

TOKYO MILK Düfte

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Da ich es immer total langweilig finde - jedenfalls hier im Blog - Parfums mit großen Worten zu umschreiben, noch dazu wo wir selber TOKYO MILK verkaufen und ich diese Form der Eigenwerbung geringhalten möchte, mache ich es mir jetzt einfach und stelle in loser Reihenfolge die mir bekannten Düfte von TOKYO MILK ganz kurz vor. Ein Foto, dazu ein kurzer Text und fertig. Wozu auch viele Worte machen, welche die Nase und ein Riecherlebnis ohnehin nicht ersetzen können. Ich finde die Tokyo Milk Düfte ganz nett. Mir gefällt die Form, die ganze Aufmachung & die Größe der Flaschen. Ich mag den Inhalt, der unkompliziert daherkommt und trotzdem voller Überraschungen steckt. Es sind ganz einfach Objekte der Begierde - Wunschobjekte.

KABUKI
Das traditionelle japanische Theater aus Gesang, Pantomime & Tanz des Bürgertums. Ich fand solche Aufführungen immer recht langweilig, weil mir die kulturellen Zusammenhänge unklar und die Bedeutungen völlig fremd sind. Der gleichnamige Duft von Tokyo Milk ist jedenfalls spannender.

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Der Duft startet mit etwas Frische, die mich an Mandarine und/ oder Bergamotte denken läßt. Vermutlich ist es aber nur Citral. Kabuki ist süß wie mit Vanille und dann ist da noch der kaum wahrnehmbare Hauch von Kokos (Aldehyd C 18). Da sind rote Früchte, da ist garantiert auch Pfirsich drin (Aldehyd C 14) und holzig riecht es auch. Vielleicht Timberol oder Woody acetate. Auf der Flasche steht: Süße Grapefruit, Lychees und Sweet Jasmin. Was so unspektakulär klingt läßt sich viel besser mit nur einem einzigen Worten umschreiben: Liebenswert.

POE`S TOBACCO
Edgar Allan Poe (1809 - 1849). Geboren in der Familie Poe (Mutter war die Schauspielerin Elizabeth Poe, Vater war der Schauspielers David Poe) in Boston, aufgezogen vom Tabakhändler John Allan und seiner Frau Frances. Ein Vorname, zwei Familiennamen. Und dann ist da noch dieses Klopfen. Zuerst an der Tür, dann am Fenster und nimmermehr wird die Seele des Erzählers sich aus dem Schatten des Raben, der zum Fenster hereingeflogen kam, erheben - nevermore. So das berühmte Gedicht THE RAVEN (der Rabe) von Edgar Allan Poe. Und was hat TOKYO MILK daraus gemacht?

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POE`s Tobacco ist ein warmer Duft. Ein Duft, den Frauen und Männer gleichermaßen gut tragen können. Er hat eine dezente Tabaknote, wirkt leicht vanillig und verbleibt für lange Zeit mit einer holzigen Note, die zugleich etwas fruchtig wirkt, auf der Haut. Im Fond ist natürlich ein Moschus und das Ganze wirkt leicht ambriert. Doch im Grunde genommen ist es nur angenehm. Ein gemütlicher Duft.

Genug für heute. Demnächst gibt es mehr.

Parfum testen - schöne Riechstreifen

Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich den schönen Busen meiner alten Schulfreundin R. noch eine Weile oben stehen lasse - das kleine Mädchen ist inzwischen auch schon 7 Jahre alt und geht in die 2. Klasse. Doch weil die Zeit rennt und ich in letzter Zeit nicht so fleißig war wie ich eigentlich sein wollte, geht es in kleinen Schritten weiter. Deshalb stelle ich kurz einen ersten Entwurf für einen Riechstreifen vor, den ich mir, wenn wieder mehr Geld in der Kasse ist, drucken lassen werde.

Die Vorderseite
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Der Daumen soll den Bereich markieren, wo man den Testsreifen hält und vor der Nase wird aufgesprüht. Die Nase ist Hinweis und Pfeil zugleich: Bitte hier/ dort riechen. Die Rückseite, symbolisiert durch den Zeigefinger, ist durchgehend beschriftet und skizziert einige Grundlagen der Parfumerie. Ja das ist die Idee, welche von einer lieben Grafikerin schön umgesetzt werden wird.

Die Rückseite
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Ich habe schon so viele Riechstreifen gesehen, die mich alle nicht überzeugt haben und in Kaufhäusern und Parfumerien ärgere ich mich auch über die Kundinnen und Kunden, die mit der größtmöglichen Achtlosigkeit, scheinbar von allen Düften gelangweilt und ohne jedes Interesse, die Papierstreifen achtlos zerknüllen und überall rumliegen lassen. Ein Grund, warum wir die Papierstreifen schon seit langer Zeit gar nicht mehr frei auslegen. Solche Testreifen möchte ich nicht. Ich will, daß mein Teststreifen die Leute an unser Geschäft und an die Leidenschaft für Parfum erinnert.

Und hier noch ein sehr schöner Testreifen von
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Der mich zudem daran erinnert, daß ich die schönen Düfte von TOKYO MILK endlich mal in den Shop stellen muß.

Vanille lieben fast alle

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Die Frage, ob man die unterschiedlichen Nationen am Geruch erkennt, oder ob sie unterschiedliche Vorlieben haben, würde ich ungern mit Bestimmtheit beantworten wollen. Da spielt es auch keine Rolle, das Europäer in Asien als Butterstinker verschrien sind und Thailänder als Knoblauchfresser gelten - meine bulgarische Sippe roch immer nach einen Mischung aus geräucherter Paprika, Knoblauch und Mottenkugeln -, Afrikaner stärker schwitzen als weiße Menschen und der körpereigene Geruch bei Asiaten noch geringer ist als bei uns. Die Welt ist mehr oder weniger durchparfumiert, Waschmittel und Seife gibt es wohl fast überall und wo immer man hinkommt, die Werbung war schon da und colle Wässerchen sind flächendeckend zu haben.

Trotzdem kann ich fast täglich beobachten, daß es gewisse Vorlieben zu geben scheint. Präverenzen, die vielleicht doch etwas mit kulturellen Prägungen zu tun haben. Denn auf die Frage, ob es hier auch genetische Unterschiede gibt, würde ich nur einen Menschen antworten lassen und das ist Hanns Hatt. Doch meine Beobachtungen sind zumindest ein kleiner Anhaltspunkt und vielleicht kann der eine oder die andere meine Eindrücke ja bestätigen.

So kann ich häufig bei Asiaten erleben, wie diese bei intensiven und sehr süßen Düften zurückzucken. Schwere, oppulente Ambernoten sind nicht der Japaner Sache und auch die kräftigen, hervorstechenden Parfums haben vor diesen Nasen keine Chance. Zart blumig, dezent und wenn möglich natürlich muß es sein - selbst für die Herren. Die zahlreichen Russen die in Berlin leben sind zwar ausgesprochen markenorientiert und kaufen nichts, was nicht in teuren Magazinen beworben wird. Doch wenn etwas nach teurem Leder, lieblichen Amber und Chypre riecht, dann fangen die Damen schon an zu schwärmen. Deutsche wären in der Masse vermutlich vor dem Puddingregal besser aufgehoben. was immer nach tropischen Fruchtmix riecht kommt unheimlich gut an und wenn am Ende gar Kokos mit drin ist, dann klingelt (wenn der Preis stimmt) die Kasse. Beeindruckend finde ich Franzosen. Ohne jedes Vorurteil erfreuen die sich an ganz natürlichen Dingen. Keine Scheu vor Lavendel, Rosmarin und Maiglöckchen - Blumen und Kräuter sind so etwas Wunderbares - und wer Tomatenblatt-Noten mag, der hat bei mir ohnehin einen Stein im Brett. Na und die Amerikaner könnten sich gleich mit dem alten Erzfeind zusammentun. Hauptsache süß und schwer, ohne Rücksicht auf die Tatsache, daß einige Düfte das Körpergewicht zu erhöhen scheinen. Aber einen Duft, den lieben fast alle - sogar die Japaner, wenn er nur nicht zu stark ist - VANILLE. Einfach nur Vanille.

Der Grund dafür ist die Muttermilch. Es ist genau diese Mischung aus Körpergerüchen der Mutter, ihrer großen, warmen, weichen Brust und dem Geschmack der Milch. Dieser erste Duft- und Geschmackseindruck gehört beim Menschen vom ersten Augenblick an zur Familie. Muttermilch duftet leicht nach Vanille und so verwundert es nicht, daß genau dieses Aroma für Babyprodukte aller Art gern verwendet wird. Vanille kennen wir vom ersten Tag an. Vanille ist ein Duft, mit dem die meisten Menschen angenehme Erinnerungen verbinden. Warme Haut, der Geruch der Mutter, Gamma-Undecalacton. Ein Stoff, der im Narzissenöl vorkommt und auch im Achselschweiß von Frauen nachgewiesen wurde. Vanille gehört zur menschlichen Familie.

Hauptinhaltsstoff des Resinoids ist mit gut 15% das Vanillin, was für Geruch und Geschmack gleichermaßen verantwortlich ist. Dazu kommen noch Vanillyalkohol, Ethylvanillin, Zimtsäureester und manchmal auch Piperonal (Heliotropin).

Parfum testen, Parfüm, Duft speichern

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Wie kann man seinen Kundinnen und Kunden ein Parfum nahebringen? Was muß man tun, um Interesse und Neugier zu wecken?

Das sind die Fragen, mit denen ich mich fast täglich herumschlage und so eine richtig optimale Lösung habe ich dafür noch nicht gefunden. Einfach nur aufgebaute Tester finde ich wenig ansprechend (das gibt es überall), und da wir zudem reichlich touristisches Publikum haben, was oft einfach aus reiner Langeweile mal durchlatscht, habe ich keine Lust, daß nur so aus Zeitvertreib hier und da gesprüht wird. Trotzdem möchte ich natürlich, daß selbst bei flüchtigem Interesse die Möglichkeit besteht, einen Duft in Ansätzen kennenzulernen - oft genügt ein Moment, um aus Desinteresse Neugier erwachsen zu lassen. Ausgelegte Papierstreifen halten den Duft nicht lange fest, nach kurzer Zeit sind sie zerknickt, und zudem stecken die Leute solche Sachen ungerührt ein, oder sie liegen - achlos zerknüllt - überall herum. Das funktionierte so gar nicht. Was tun?

Die Entdeckung, die neuste Idee für das Problem, sind diese kleinen, runden Porzellanschälchen. Gefüllt mit einem Stückchen Mull, läßt sich der Duft - gerade in der wichtigen Herznote & im Fond - über Tage hinweg ganz wunderbar gefangenhalten und kaum eine Kundin, die nicht wissen will, was sich in den Schälchen verbirgt. Könnte eine Creme sein, mit der man sich schnell noch …
Doch wenn der Deckel erst einmal gelüpft ist, wollen alle Nasen wissen, was da wie riecht. Volltreffer.

Immer der Nase nach.

I Coloniali - Spirit of Africa - Seife

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Es ist eine meiner Lieblingseifen. Und das nicht, weil wir seit einigen Tagen I Coloniali verkaufen können, sondern weil ich den Geruch und die Form dieser Seife als besonders verführerisch empfinde. Diese Seife ist das perfekte Beispiel für eine orientalische Duftnote mit Coumarin. Diese Süße, die als solche fast gar nicht auffält, ist unbeschreiblich. Die meisten Menschen beschreiben den Duft mit holzig oder gewürzig; was natürlich auch richtig ist. Doch die hervorstechenden Merkmale des Duftes sind Linalool und Coumarin. Traumhaft. Im Prinzip eine Tonka-Note. Wenn ich eine Pyramide mit dem Duft zeichnen müßte, würde ich in der Kopfnote die Frische des Linalools nennen, dann folgen Gewürze und die Süße & Wärme des Coumarins, bevor in der Basis die holzigen Noten kommen. Ich rieche außerdem Piment, Gewürznelke und etwas Zimt, was das Eugenol erklären würde.

Schon seit Jahren liegt ein Exemplar dieser Seife mit in der Sammlung - dezent verziert, edel in der Form und ein Handschmeichler in der Verwendung. Die dunken Punkte in der Seife kommen vom Flachs, dessen Samen als ganz sanftes Peeling mit enthalten sind. Linum Usitatissimum, gemeiner Lein, gehört zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt.

INGREDIENTS: Sodium Tallowate, Sodium Cocoate, Parfum, Linum usitatissimum (Linseed) Seed, PPG-20 Methyl Bglucose Ether, Aqua (Water), EDTA, Titanium Dioxide, Linaloolm Benzyl Benzoate, Tetrasodium Etidronate, Coumarin, Eugenol, Limonene, CI 77491, CI 77492, CI 77499

BELLE DE JOUR - Flacons a Parfum

Ich habe kurz überlegt, ob ich den Reiserückblick Paris noch einige Tage oben stehenlasse, bevor ich ihn mit dem nächsten Artikel ein Stückchen nach unten schiebe. Doch da ich in letzter Zeit das eigentliche Thema, die Leidenschaft zum Parfum etwas zu kurz habe kommen lassen, fühle ich mich genötigt, einen kleinen Geheimtip zu verraten. Eine Empfehlung, die es mir ermöglicht, noch einmal in Gedanken nach Paris zu reisen, wo es das schönste Parfumgeschäft gibt, das ich kenne - Belle de Jour.

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Belle de Jour - Schöne des Tages (Ein Film von Luis Bunuel aus dem Jahre 1967 mit Catherine Deneuve in der Hauptrolle). Belle de Jour ist Museum, Geschäft, Leidenschaft und Märchenwelt in einem Geschäft. Belle de Jour ist keine Hochglanzparfumerie, wo jemand im Anzug oder im Kostüm, vielleicht noch im weißen Kittel angesprungen kommt und einem helfen will. Belle de Jour ist eine Entdeckungsreise in die Welt der berühmten Parfums und der zauberhaften Flacons. Belle de Jour ist im Unterschied zu allen anderen mir bekannten Parfumerien einfach einzigartig. Belle de Jour ist nämlich gar keine Parfumerie und trotzdem gibt es wohl kaum ein Geschäft, welches mehr von der Leidenschaft zum Duft vermittelt.

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Alleine die Schaufenster sind eine Augenweide und bevor ich in Paris in Parfumerien renne, deren Angebote ich auch in Deutschland bekomme, schaue ich mir lieber etwas an, was ich aus der Heimat nicht kenne. Plakate und Fotos von Stars und Sternchen.

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Klassische Flacons und Fotos aus längst vergangenen Tagen. Da gibt es in einer Vitrine tatsächlich noch eine Flasche Jicky von Guerlain (1889). Dieser duftende Welterfolg - eine Fougere-Note - der als erstes Parfum natürliche und synthetische Duftstoffe miteinander verband. Aufgebaut auf Cumarin, enthielt es zudem das Linalool und Vanillin. Seine natürlichen Bestandteile sind das Zibet als Fixativ, Lavendel, Bergamotte, weitere Agrumenöle, Minze, Verbene und Majoran. Es ist sogar noch ein kleiner Rest in der Flasche.

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Doch mein liebstes Ausstellungsstück ist der Parfumautomat. Chanel No. 5 für 10 Cent.

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Wenn sie nach Paris fahren und sich wirklich für Parfum interessieren, dann müssen sie diesen Laden besuchen. Schauen sie sich an, wie großartig die Geschichte und wie wunderbar kitschig und kostbar die Flacons waren und sind. Belle de Jour ist die Leidenschaft zum Parfum.

Sie finden das Geschäft am Montmartre, unterhalb von Sacré-Cœur, in de 7, Rue Tardieu, in 75018 Paris.

BELLE DE JOUR

Paris - mein Fest fürs Leben

Ein kleiner Urlaubsrückblick.
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Paris war mein erstes Ausflugsziel nach dem Mauerfall und bis heute zieht es mich in unregelmäßigen Abständen immer wieder in diese wunderbare Stadt. Paris- ein Fest fürs Leben schrieb schon Ernest Hemingway 1965 über seine Zeit in der Stadt, wo er von 1921 bis 1926 lebte. Paris ist traumhaft und wenn ich wieder zurück in Deutschland bin, dauert es immer einige Tage bis ich den Ärger vergessen kann, der mich überfällt, wenn ich meine Heimatstadt Berlin (oder gar ganz Deutschland) mit Paris vergleiche. Ein kleiner Ausflug durch den Montmartre, durch die Rue Lepic, vorbei an richtigen Bäckern und Konditoren, wo es noch Fischgeschäfte und Läden für Milchprodukte gibt. Da eine Fleischerei und dort ein Handwerker, mitten zwischen alten Läden, die ich schon seit Jahren kenne. Hier noch ein Gemüsehändler und an der Ecke gegenüber die Werkstatt für alte Möbel und barocke Bilderrahmen. Da spielt es keine Rolle, daß die Gegend so begehrt ist. Die Geschäfte und Handwerker können sich halten und wie mir scheint, achten Vermieter und Politik gemeinsam auf dieses abwechslungsreiche Stadtbild, was nicht durch ausdruckslose Shoppingcenter und langweilige Ketten und Marken zerstört wird. Natürlich steht bei diesen Bäckern nicht dran, was das kg vom Kuchen kostet und es kann schon sein, daß die Katze aus der Backstube kommt. Doch wie mir scheint, tut dies der Qualität keinen Abbruch - ganz im Gegenteil. So müssen die Törtchen aussehen.

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Doch bevor sie sich nun wieder einen Pappbecher mit Kaffee kaufen und glauben, die Puddingschnecke von … wäre der Hochgenuß der Backkunst, folgen sie mir für einen kleinen Spaziergang durch die Stadt meiner Träume. Kommen sie mit durch kleine Straßen, wo berühmte Dichter lebten und starben, setzen sie sich mal kurz ins Café des Deux Moulins, wo Amélie so freundlich von der Wand lächelt und schlendern sie mit mir scheinbar ziellos durch die Gegend. Nur so entdeckt man die Besonderheiten einer Stadt, in der sogar stilisierte Möhren an den Häuserwänden hängen. Möhren?

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Auch in Paris gab es mal eine Zeit, in der Zigarrenraucher ihrer Leidenschaft ohne großes Brimborium und ohne Humidore nachgingen. Da kamen die gekauften Zigarren in eine kleine Holzkiste und damit das Klima in der Kiste stimmt, legte man einfach eine Möhre mit zu den Zigarren hinein. Ein einfacher Trick, der bestimmt funktionierte und an den die stilisierten Möhren über wohl fast jedem Tabak- & Lottogeschäft heute erinnern. Und natürlich ist es Pflicht, den einen oder anderen Weg von Amélie Poulain nachzulaufen, denn Amélies Welt ist wahrlich fabelhaft. Wobei ich den Goldfisch vielleicht doch nicht in dem kleinen Kanal in die Freiheit entlassen hätte.

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Direkt am Faubourg du Temple nimmt der Kanal Saint Martin seinen Lauf und es ist ein schöner Spaziergang, der sich wirklich lohnt. Vorbei oder über neun zum Teil recht pittoreske Hebebrücken und Schleusen führt dieser Weg entlang am Wasser und die nächste Pause kann man seinen müden Füßen in einem der zahlreichen Straßencafes gönnen. Doch Crème brulée esse ich nur im Café des Deux Moulins. Hier sind die Schälchen schön flach und breit, denn die Tiefe ist nicht so entscheident - geht es doch um die knackende Zuckerschicht.

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Überhaupt kann man in Paris sehr gut in Kneipen, Bars und Restaurants sitzen. Selbst in solchen, die es schon seit Jahrzehnten gibt, die Tradition haben und noch heute viel vom Glanz und dem Charme längst vergangener Zeiten versprühen. Henry Miller (Stille Tage in Clichy) saß im Wepler 14 (Place de Clichy), einer ehrwürdigen Brasserie und mit Freude stelle ich fest, daß der alte Kellner - der auch Henry heißt - noch in Amt und Würden ist.

Bleibt festzustellen, daß es in Paris nur so vor Literaten gewimmelt haben muß. Viele lebten hier für einige Jahre, andere blieben für immer, während andere starben. Der stockschwule Oskar Wilde (1854 bis 1900) trat hier mit einer grandiosen Bemerkung von der Bühne des Lebens ab. Messerscharf bemerkte er: “Entweder geht die scheußliche Tapete, oder ich.” Das Ende der Geschichte ist hinlänglich bekannt und weil man solche Ankündigungen nicht auf die lange Bank schieben soll, ging Oskar Wilde und die Tapete blieb. Sie können sein Grab auf dem Friedhof Père Lachaise besuchen und den Ort, wo der Zweikampf zwischen dem an Hirnhautentzündung erkrankten Dichter und der Tapete tobte, finden sie in der Rue des Beaux-Arts Nr. 13, dem heutigen L`Hotel 21.

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Nicht viel weiter weg sollten sie in der Rue Jacob ( einer Querstraße der Bonaparte) unbedingt dem Cafe Le Comptoire des Sts-Pères einen Besuch abstatten. Als Hemingway von draußen bei Joyce auf den Teller schaute, konnte er noch nicht wissen, daß er wenig später selber in dem Restaurant speisen und F. Scott Fitzgerald (1896 - 1940) ihm auf der Herrentoilette seinen Schwanz zeigen würde. “Es kommt dabei nicht so sehr auf die Größe im Ruhezustand an …” soll Hemingway fachmännisch geurteilt haben. Was für eine Lüge und trotzdem eine gute Geschichte. Und nur ein paar Türen weiter, im früheren Hotel d`York, trafen sich D. Hartley, Benjamin Franklin, J. Adams und John Hay, um den Vertrag zu unterzeichnen, mit dem die Unabhängigkeit Amerikas anerkannt wurde.

Trotzdem sind es manchmal gerade die kleinen Dinge die Freude machen. Zwerge zum Bsp. sieht man jetzt häufiger im Straßenbild

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und die kleinen Bildchen, die unzählige Künstler oben bei Sacré Cœur den Touristen anbieten, sind ganz zauberhafte Mitbringsel, Geschenke und Erinnerungen.

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Bei Nacht leuchtet Paris in ganz romantischen Farben
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& der Eifelturm ist gerade aus der Nähe sehr interessant.
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Und wenn wir nächste Woche aus Frankfurt am Main zurück sind, die Seifenproduktion so richtig losgeht und wie unheimlich viel Rasierseife und Schokobade herstellen müssen, dann werde ich mich auch wieder mit den duftenden Themen befassen und das für mich schönste Parfumgeschäft von Paris vorstellen. Parfum und Paris das sind für mich nämlich zwei ganz verschiedene Dinge.

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I Coloniali von J & E Atkinson

Bevor wir für einige Tage der Berliner Ödnis entfliehen und uns am Montmartre – im Künstlerviertel zwischen Moulin Rouge und Sacré Coeur - einquartieren, wo ich im Café Deux Moulins täglich mehrmals Crème brûlée zu mir nehmen werde und dabei natürlich auf das Bild der lächelnden Amélie schaue, möchte ich damit beginnen, eine ganz kleine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte, die ich bisher immer für eine Marketingerfindung gehalten hatte, weil sich die damit verbundenen Emotionen gut verkaufen. Es kann hier und jetzt zwar nur der Anfang dieser Geschichte aufgezeigt werden (ein ganz winziger Ausschnitt), weil viele Fakten für mich noch völlig im Dunkeln liegen, doch seit heute bin ich mir sicher, daß es die Brüder J & E Atkinson wirklich gab. Zwei Brüder, welche aus England kommend zu Weltreisenden wurden und die es, wie damals üblich - wenn man das Geld und den Mut für die gefährlichen Ozeanfahrten aufbringen konnte -, in die Kolonien der englischen Krone zog. An Orte, wo bis dahin unbekannte Pflanzen und Tiere lebten, wo man Gewürze und Kräuter zubereitete, die man in der alten Welt nur dem Hörensagen nach kannte und wo unbeschreibliche Gerüche der Nase schmeichelten. In diesen fernen Ländern beginnt die eigentliche Geschichte von I Coloniali; einer Marke der Brüder Atkinson, die ihre Erinnerungen und Eindrücke mit zurück nach Europa brachten und in England ihre erste Fabrik aufbauten. Von Anfang an müssen die hergestellten Produkte eine Homage an exotische Pflanzen und ihre Gerüche gewesen sein. Eine Leidenschaft, die sich selbst heute noch in den aktuellen Produkten spiegelt - Spirit of Africa.

Die Handelsniederlassung von Atkinson Perfumers, gegründet 1799
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Ein Blick in die Fabrik
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Ein altes Rezeptbüchlein von J oder E Atkinson
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Mal sehn, ob sich noch herausfinden läßt, wie die Herren wirklich hießen und wenn es schon BIlder von den Firmengebäuden gibt, dann sollte es eigentlich auch einen schönen Kupferstich der beiden Unternehmer geben.

Aber jetzt ist Kurzurlaub!

Das Café Deux Moulins
Amélie
Crème brûlée
Poilane. Da muß man hin.

I Coloniali Rasierseife mit Mangobutter

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Ich hatte angekündigt, in loser Folge die verschiedenen I Coloniali Produkte im aromatischen Blog vorzustellen und weil ich, wenn ich mich rasiere, leidenschaftlicher Nassrasierer bin, fange ich mir der Mangobutter-Rasierseife an, die in meinen Augen zu den besten Rasierseifen überhaupt gehört.

Ingredients: Aqua, Palmitic Acid, Stearic Acid, Cocos Nucifera Oil, Myristic Acid, Glycerin, Potassium Hydroxide, Isostearic Acid, Sodium Hydroxide, Parfum (Fragrance), Mangifera Indica Seed Oil, PEG-40 Sorbitan Lanolate, Boric Acid, Menthol, Propylene Glycole, Benzyl Salicylate, Tetrasodium EDTA, CI 16035 (RED 40), CI 42090 (BLUE) CI 47005 (YELLOW 10) . 100 ml

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Die Rasierseife wird in einer robusten Tonschale angeboten, die sich hervorragend als Aufbewahrungsgefäß für die Rasierseife eignet, weil der unglasierte Deckel die Seife immer gut abtrocknen läßt, wenn man diese nach der Benutzung gut abspült und das Wasser ordentlich aus der Schale heraustropfen läßt. Meine Empfehlung wäre aber, die Seife zum Aufschäumer aus dem Tiegel herauszunehmen, weil das Gefäß für einen guten Silberspitz etwas klein sein dürfte. Ich nehme die Rasierseife zum Aufschäumen in die Hand und lege sie nach der Rasur abgespült und leicht abgetrocknet in die Schale zurück.

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Doch das Beste an dieser Rasierseife ist, neben einem wirklich einzigartigem Geruch - endlich mal eine Rasierseife, deren Geruch nicht einfach mit frisch oder holzig beschrieben werden kann - die sahnige Konsistenz des Schaums. Während man mit dem Pinsel auf der Seife ist, um genügen Abrieb für die Rasur aufzunehmen verträgt die RS viel Wasser. Anschließend, wenn genügend Seife im Pinsel ist und man entweder in der Hand, im Gesicht oder einem extra Gefäß weiter aufschäumt, wird man merken, wie sahnig und fein die Konsistenz des Schaums ist. Dieser Schaum speichert wie kaum ein anderer Feuchtigkeit und er trocknet, selbst wenn man herumtrödelt, im Gesicht nicht weg. Die Gleiteigenschaften sind hervorragend und in Sachen Stearin, Mangobutter und Boric Acid fühle ich mich bestätigt. Der sahnige Schaum wird höchsten Ansprüchen an eine stilvolle Nassrasur gerecht, Mangobutter ist ein mildes reizarmes Pflanzenfett, welches die Haut schützt und nährt, und Boric Acid macht die Seife mild und verträglich. Der leichte Anteil von Menthol sorgt für eine fein spürbare Erfrischung im Gesicht und der zarte, leicht hölzern und pudrig wirkende Duft harmoniert ganz sicher mit den meisten AS Produkten.

Die Rasierseife wird auch als Refill angeboten. Zudem gibt es von I Coloniali noch eine grandiose Rasiercreme, die ich aber zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen möchte.

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Mit Seife waschen!

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Die Tage vergehen wie im Flug und im Moment komme ich einfach nicht dazu, mich mit neuen Themen zu befassen. Ich bin schon froh, daß ich es geschafft habe, meinen Wettbewerbsbeitrag zur Patchwood Challenge rechtzeitig abzuschicken. Und was mich außerdem recht glücklich stimmt ist die Aussicht auf 5 Tage Paris. Fünf Tage frei, die ich mit reichlich Crème Brulée füllen werde; ich gedenke, davon wenigstens 3 x täglich etwas zu mir zu nehmen und ich freue mich natürlich auf das Konzert von Benjamin Biolay. Mir graust schon jetzt vor den dreckigen Toiletten und der sichtlichen Begeisterung vieler Pariser, wenn man sie ohne Vorwarnung in einer Sprache anspricht, die nicht die ihre ist. Das ist mir aber alles egal, wenn ich nur schönes Wetter habe und reichlich Crème Brulée futtern kann.

Zudem ist die Mischung für das neue Parfum fix und fertig. Ich werde zwar noch nicht den Monat verraten (also die Anzahl der Riechstoffe), doch es wird ein Javanol-Duft. Und ich werde so viel Javanol nehmen, daß mich alle Freunde für verrückt erklären. Nicht 2, nicht 3 und auch nicht 4%. Ich nehme wenigstens 8-10 % Javanol und werde diesen Leckerbissen mit einigen anderen Sachen garnieren. Die Hauptsache ist, daß es nach Javanol riecht und das möglichst über Wochen. Womit nun endlich die Frage geklärt wäre, welcher Riechstoff mein Favorit ist. Javanol!

Nach einer Tasse Tee werde ich noch 2-3 weitere Fotos aus der Ausstellung Stadt- Bad-Fluss des H2O Museums hier einfügen und dann geht es nach dem 9. Januar mit Parfum weiter. Versprochen.

Und hier noch einige Fotos aus der Ausstellung.

Selbst ist die Frau. Badebekleidung aus eigener Produktion
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Das schöne Stück ganz rechts scheint mir für eine Wespe gestrickt worden zu sein.

Der Badewannentaucher - eine schöne Kindheitserinnerung
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Die Wellenbadschaukel klassisch - Werbetafel der Firma Triumph
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Wellenbadschaukel modern - Spaß garantiert.
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Links
Die Schaukelwanne ist wieder da!

Stadt - Bad - Fluss (ein Artikel zur Ausstellung)

Noch mehr zur Ausstellung

Gedanken zur Kulturgeschichte der Seife in Deutschland