Mailadresse

Liebe Leserinnen und Leser,

ich mußte die Mailadresse des Blogs abschalten, da eine schreckliche Spam-Flut üner mich hereinbrach. Bei Gelegenheit werde ich eine neue Adresse für das Blog einrichten. Alle die mir schrieben bitte ich um etwas Geduld. Versucht es in zwei bis drei Wochen noch einmal. Aber ich habe vor lauter Verzweiflung einfach alles gelöscht. Trotzdem ein schönes Wochenende. Erik

Der Esel riecht gut

und um ehrlich zu sein, er riecht verdammt gut. Er duftet nach Wind und Regen, Gras, Heu und dem Sand, in welchem er sich bei jeder Gelegenheit wälzt. Das aromatische Blog ist auf den Esel gekommen und hat doch auch etwas entdeckt, was den Eintrag hier auf jeden Fall rechtfertigt. Eichenmoos in unglaublichen Mengen. Aber nun erstmal der Reihe nach, damit hier niemand denkt, der Kormann wäre verrückt geworden … Könnte ja sein.

Nazir

Ich erfülle mir einen Jugendtraum, ich wandere mit einem Esel zusammen durch Südfrankreich, 250 km auf den Spuren von Robert Louis Stevenson, von Le Monastier-sur-Gazeille nach Saint-Jean-du-Gard. Seit Jugendtagen schon liebte ich die Reisebeschreibung “Mit dem Esel durch die Cévennen” des schottischen Dichters, der wohl mehr durch die “Schatzinsel” oder “Der seltsame Fall des Dr. Jekyll&Mr. Hyde” bekannt sein dürfte. Für einen Jungen aus der DDR gab es realistischere Ziele, als eine Tour durch Südfrankreich und dann dauerte es noch einmal gut 25 Jahre. Aber jetzt bin ich in Le Plagnal auf dem Hof LE MAS DES ÂNES von Marie angekommen und während ich eine erste Übungsrunde mit meinem Begleitesel Nazir unternahm, entdeckte ich im Wald das wunderbare Eichenmoos.

Eichenmoos

Und wenn ich wieder zurück in Berlin bin, den Kopf und das Herz voller Erinnerungen habe, werde ich den letzten Reinfall in Sachen Parfum beschreiben. Wacholderbeeröl geht mir so was von auf den Senkel … die Eintrübungen sind einfach nur schrecklich.

Von Gin und Rauch und Leder

Manchmal stelle ich mir einfach vor, wie etwas riecht, was ich gerne mag, schön oder interessant finde, was mich reizt und mir vielleicht ein Wohlgefühl gibt. So ist z.B. ein richtiger Barbershop durchaus ein Ort, den ich mit Neugier und Freude betrachte, auch wenn ich um meine Haare (ein Bart ist gar nicht vorhanden) nicht so viel Aufhebens mache. Egal, es ist die Atmosphäre. Ledersessel, Colognes, Seifen, Shampoos, Kaffee, manchmal Whisky oder vielleicht Gin. Barbershop ist Musik – A Capella – und bei mir natürlich mit Saxophon. Vielleicht sollte ich jetzt auf dem Klavier “I don’t mean a thing” von Duke Ellington spielen und irgendwer raucht ein Pfeifchen dazu … Tabak. Das alles paßt und ist mit Geruchseindrücken verbunden.

Saxophon

Gut, Whisky mag ich nicht, aber ein Gläschen Gin …

Das Foto wurde bei Wikipedia entnommen.

Das Foto wurde bei Wikipedia entnommen.

Womit wir schon mal die Kopfnote hätten. Ich sage nur gleich dazu, daß kein geruchlicher Zusammenhang zwischen Kopfnote und der zu kopfe steigenden Wirkung des Alkohls besteht. Also Kopfnote GIN ist immer gut und reicht für so manche Verzückung. Doch wer gerne selber mischt oder sich wirklich für Inhalte interessiert, der nimmt mal lieber Wacholderbeer-Ol. Und ich koch mir zwischendurch einen Tee. Gleich geht es weiter.

Wo war ich stehengeblieben? Bei Wacholder, Juniperus communis.

Juniperus communis, die Zeichnung wurde Wikipedia entnommen.

Juniperus communis, die Zeichnung wurde Wikipedia entnommen.

Der Wacholder gehört zur Ordnung der Koniferen (Coniferales), seine Familie sind die Zypressengewächse (Cupressaceae) und der Gattungsbegriff ist der Wacholder, während das L. im Anhang an die wissenschaftliche Bezeichnung Juniperus auf Carl von Linné verweist.

Wacholderbeeren, Abb. Wikipedia entnommen.

Wacholderbeeren, Abb. Wikipedia entnommen.

Das Öl, welches durch Wasserdampfdest. aus den getrockneten Beeren gewonnen wird, ist recht dünnflüssig, sieht manchmal etwas grünlich aus/ oft farblos und duftet stark nach Rauch und Leder und grünen Koniferen. Toller Stoff, der natürlich in die Kopfnote gehört. Auch wenn man den ganzen Duft in Wacholderbeere ersäufen würde, hätte man keine starke Haftung, man hätte nur einen starken Geruch. Aber in Verdünnung, in Mischung mit Limette, Tetrahydrolinalool oder etwas Koriander, vielleicht auch Orange, wird es ganz wunderbar und erinnert natürlich an GIN, weil der mit Wacholder gemacht wird.

Und für so richtig schön Leder fehlen natürlich noch Labdanum Öl und Isobutylchinolin (riecht eher nach Spargel, aber kommt in 5%iger Verdünnung gut in und als Ledernote). Die stelle ich dann mal gesondert vor. Und für eine richtig gute Ledernote sollte man sich unbedingt noch Osmanthus besorgen. Osmanthus ist so richt edel … und teuer.

Rauch. Ach ja, die Clubatmo – denn so richtige Gentlemen rauchen natürlich – und da hängt Qualm in der Luft. Ist zwar nicht mehr erlaubt, aber der Geruch kann schon schön sein. Deshalb kann man auch das Holz von Juniperus destillieren und man erhält das berühmte Cade-Öl. Dieses Öl riecht pur nicht besonders gut. Unheimlich stark, rauchig, verbrannt und der Duft macht mir immer eine Assoziation an Teer und schwarze Farbe. Klar, es gehen auch Birkenteer und oder Styrax pyrogen (beim Birkenteer auf die Beschränkungen achtgeben!). Aber wer Cadeöl einsetzt, in Lösung und auch die nur sehr knapp bemessen, erhält eine tolle, rauchige Basis. Dazu noch etwas Weihrauch und alles wird gut.

Fertig für heute. Ich muß noch Saxophon üben und möchte Charleston tanzen gehen. Lauter schlne Sachen, die mit dazugehören.

Von Riechstoffen und ihrer Gewinnung

Parfumgeschichte/ Kosmos/ Frankh’sche Verlagshandlung Stuttgart 1928

Die Idee zum folgenden Text verdanke ich einem alten Freund meines Vaters – von ihm bekam ich das schöne, alte Heftchen geschenkt – und deshalb schicke ich meine Grüße und die allerbesten Wünsche für das neue Jahr nicht nur so allgemein in die Welt hinaus, sondern mit lieben Gedanken in Richtung Rheinsberg.

Und weil die Parfumerie seit langer Zeit schon den Menschen eine Freude ist, machen wir einen kleinen Ausflug und reisen zurück ins Jahr 1928 und werfen einen Blick in die Jubiläumsausgabe des KOSMOS (Heft 7/Juli), der Zeitschrift für Naturfreunde.

Kosmos Titel

Die Benutzung und Herstellung von Riechstoffen oder Parfümen ist so alt wie die menschliche Kultur selbst. Als der Mensch aus der Sphäre des Tierhaften emporstieg, als er begann, die animalischen Ausdünstungen seines Leibes unangenehm zu empfinden, schuf er sich aus der Fülle mannigfaltiger Stoffe, die die Natur ihm bot, wohlriechende Salben und Extrakte, mit denen er jene Ausdünstungen, die ihm seine vergangene Tiernatur in Erinnerung riefen, überdeckte. Das mag der erste Anlaß zur Herstellung von Riechstoffen in uralten Zeiten gewesen sein.

Folgen wir also Dr. Dr. Gerhard Venzmer zu einer kleinen Reise durch die Geschichte, in die Botanik und Herstellungspraxis der verschiedenen Riechstoffe. Aber halt! Wer war Gerhard Venzmer? Gleich mal nachschauen und dabei herausfinden, daß der Mediziner und Schriftsteller recht alt geworden ist: 1893 in Ludwigslust geboren und 1986 in Vaduc gestorben. Der Sohn eines Arztes studierte Medizin, Biologie und Philosophie, promovierte 1919 und unternahm zahlreiche Reisen in weitentfernte Gegenden dieser Erde, bevor er 1928 als Redakteur anfing für die Zeitschrift Kosmos zu schreiben. Vielleicht war dies sein erster Artikel?

Kosmos Artikelbild Duftstoffe

Und weil Weihrauch, Myrrhe und Benzoe vermutlich zuerst bei religiösen Anlässen verräuchert wurden, wie wir schon von den alten Hebräern wissen, beginnt der Text mit der Beschreibung dieser Traditionen, die wir aus dem Alten Testament kennen. Er spannt einen Bogen von den asiatischen Kulturen, den Ägyptern bis hin zum nahen Osten, dem klassischen Land der Wohlgerüche, wo der Parfumhändler (siehe Abb.) eine Vielzahl an Wohlgerüchen bereithält. Die Kunst der Duftstoffherstellung und des Parfumierens kommt aus dem Orient und gelangte über das Griechenland der Antike zu den Römern. Hier wird besonders die Darstellung eines Salbraumes betont.

Merwürdigerweise trat die Parfumeriekunst nach der großen Wertschätzung, die sie im Altertum erfahren hatte, im Mittelalter völlig in den Hintergrund.

Was mit der asketischen Ausrichtung des Christentums erläutert und begründet wird. Und erst mit dem lebensfrohen Zeitalter der Renaissance kam auch die Parfumerie zu neuen Ehren.

Und weil ich jetzt einen Tee trinken möchte, geht es in Kürze an dieser Stelle weiter.

Ich lebe

Liebe Leserinnen und Leser, ich weiß, ich habe mein Blog sehr vernachlässigt und dafür gibt es keine Entschuldigung. Doch das letzte Jahr hat so viel Neues gebracht und mich so in Beschlag genommen, daß ich nicht wußte, was ich zuerst tun sollte.

Die wichtigste Neuerung, und die war gravierend, ist endlich eine richtige, feste Arbeit. Endlich ein regelmäßiges Einkommen, etwas Sicherheit, Urlaub (was für eine schöne Erfindung) und sogar ein schickes Dienstauto. Denn leben konnte ich von den Parfums nie und der kleine Seifenladen hat uns beide nicht wirklich ernährt.

Dann habe ich mein wunderschönes Saxophon nach langer Zeit wieder hervorgeholt und weil Musik mich schon seit meiner Kindheit begleitet, spiele ich und musiziere mit Freunden. Jetzt fehlt nur noch ein neues Klavier. Aber auch diesen Wunsch werde ich mir erfüllen. Erst neulich, als ich nur so zum Spaß in einem Café Duke Ellington spielte, wußten die Finger noch immer ganz genau, was sie zu tun hatten.

Zum 50. Geburtstag werde ich mir einen Lebenstraum erfüllen und auf den Spuren von Robert Louis Stephenson, zusammen mit einem Esel, ganz alleine 250 km durch Südfrankreich wandern. Meine Surfboards warten nur auf den Frühling und ich habe mir schicke, neue Segel gekauft. Es wird gerelmäßig SUPgepaddelt und weil ich ganz gut tanzen kann, nutze ich jede Gelegenheit um Charleston und Swing (LindyHop) zu tanzen. Da blieb einfach wenig Zeit für das Blog.

Aber das wird jetzt alles anders. Am WE, so mein Plan, gibt es einen neuen Artikel. Sicher erstmal wieder etwas botanisch. Aber das macht ja nix. Ich lebe.

STEAMPUNK viola – EdT – von Erik Kormann

STEAMPUNK viola EdT von Erik Kormann
Duft: Erik Kormann
2013
100ml, 3.4 fl oz
Glasflasche (frosted glass)/ Vapo (lieferbar)
Splash – mit M24 Hutmutter als Verschluß (nicht mehr lieferbar)

Bottle-Design: Jo Zarth
Steampunk_Blog_Presseeintrag

Duftbeschreibung
Steampunk ist ein literarisch inspiriertes Thema. Steampunk ist Mode, Zeitgeist, Spiel, Phantasie und immer zugleich auch die Sehnsucht, eine Reise tun zu können – eine Reise in die Ferne und oft eine Reise durch die Zeit. Steampunk als Mode orientiert sich am Viktorianischen Zeitalter (ca. 1840 – 1900), an Königin Viktoria, an der beginnenden Industrialisierung, an technischen Erfindungen (Schiffen und Flugapparaten), an galanten Herren und Korsett tragenden Damen, an gepuderten Perücken und an Jules Verne; an jenem Schriftsteller, der seinen Kapitän Nemo mit der Nautilus, 20.000 Meilen unter dem Meer, auf eine so fantastische Reise schickte. Das ist Steampunk. Der stählerne Schiffsrumpf, die wundervollen Maschinen, die das Tauchboot antreiben und unbesiegbar machen, die Holzvertäfelungen an Board und die kunstvolle Einrichtung, die Eleganz des Kapitäns und die Träume von neu zu entdeckenden Ländern und Kontinenten – Fernweh, Sehnsucht, Phantasie.
Das Eau de Toilette Steampunk viola versucht diese Dinge einzufangen. Steampunk viola ist ein bischen altmodisch und gepudert, ist ganz leicht gezuckert; da ist die Veilchenpastille, das Puder der Perücke, das Rasierwasser eines eleganten Herren (natürlich auf einem Hochrad), das teure Parfum einer schicken Frau, da ist die Kühle des Meeres und der stählerne Schiffsrumpf, da sind exotische Hölzer und tropische Blüten, das ist das Fernweh.

Steampunk viola ist das Spiel mit den Duftkategorien Fougere und Chypre

Pyramide
Top-Note: Limette, Veilchen
Mittelnote: Cashmeran, YLANG YLANG, Iris, Jasmin, Sweets, Muskatblüte
Basis: Atlas Zeder, Vanille, Patchouli, Moschus, Ambra-Noten, Puder

Steampunk_Featurebild_Blog_Presseeintrag

Eau de Froehliche I, II und III von Erik Kormann

EAU DE FROEHLICHE_Serie_blog_letzter Eintrag

Die EAU DE FROEHLICHE Serie ist Geschichte! Aus, vorbei und nimmer wieder. Wer jetzt noch einen Raben möchte, das Eau de Froehliche Nr. 3, der wendet sich bitte an AUS LIEBE ZUM DUFT, IndieScents oder an SÜSKIND.

Ein kleiner Rückblick.
Die Idee war, den Riechstoff Weihrauch in drei unterschiedlichen Varianten zu interpretieren.
1. Typisch orientalisch, lieblich und opulent: Eau de Froehliche Nr. 1 – The Pug
2. Kühl und nüchtern, aufsteigend, klar und hell: Eau de Froehliche Nr. 2 – The Cat
3. Modern, zeitgemäß, fruchtig, verspielt, natürlich: Eau de Froehliche Nr. 3 – The Raven

2011 – EAU DE FROEHLICHE Nr. 1 – The Pug
Duft: Erik Kormann
Eau de Parfum
50ml 1.7 fl oz
Glasflasche, Vapo
Ausverkauft

Duftbeschreibung
Ziel war es, den Weihrauch in seiner Heimat zu belassen. Weihrauch als orientalischen Riechstoff, voller Opulenz, eingebettet in einen Basar – Gewürze, Früchte und Süßigkeiten. Hauptidee war eine schokoladige Note aus den natürlichen Bestandteilen Tolubalsam, Vanille, Tonka, Benzoe und Patchouli als Begleitung für den Weihrauch.

Bottle-Design: Jo Zarth
Mops_letzter-Blogeintrag

2013 – EAU DE FROEHLICHE Nr. 2 – The Cat
Duft: Erik Kormann
Eau de Parfum
50ml 1.7 fl oz
Glasflasche, Vapo
Ausverkauft

Duftbeschreibung
Eau de Froehliche Nr. 2 wirkt(e) auf den ersten Blick zwar wie ein altes, ganz klassisches Thema der Parfumerie, weil die Kombination von Weihrauch und Rosenöl nun wirklich keine Neuerung ist, doch zusammen mit Bergamotte, Minze und Anis bekam der Weihrauch eine ungeahnte Transparenz und Leichtigkeit, die recht schnell viele Freunde fand. Eau de Froehliche Nr. 2 blieb kühl und etwas nüchtern und hat sich von den drei Düften am besten verkauft.

Bottle-Design: Jo Zarth, Foto Mirjam Lotz
EdF_The-Cat_letzter-Blogeintrag

2013 – EAU DE FROEHLICHE Nr. 3 – The Raven
Duftidee: Erik Kormann
Parfumeure: Alain Alchenberger, Dr. P. Kraft (GIVAUDAN) und ich.
Eau de Toilette
50ml 1.7 fl oz
Glasflasche, Vapo
Verfügbarkei: Letzte Flaschen bei Aus Liebe zum Duft, IndieScents und Süskind

Duftbeschreibung
Weihrauch mit einer Fruchtnote, um genauer zu sein mit einer Cassisnote. Also Weihrauch mit Schwarzen Johannisbeeren, dazu die Ahnung von Bohnenkraut und Cashmeran. Das war die ursprüngliche Idee und weil diese Idee dem Chemiker Dr. P. Kraft gut gefallen hat, wanderte meine Idee in die Schweiz und nach Frankreich, wo der Givaudan Forschungsparfumeur Alain Alchenberger das bis dahin noch nie zuvor eingesetzte Chemical Cassyran mit meinen Vorstellungen verwob. Eau de Froehliche Nr. 3 ist (oder war) vielleicht wirklich der einzige Cassisduft, der über den gesamten Duftverlauf hinweg, über Stunden, deutlich fruchtig nach Schwarzen Johannisbeeren duftete und dabei immer ausgesprochen natürlich blieb.

Bottle-Design: Jo Zarth
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DEZEMBER Nr. 12, EdT von Erik Kormann

DEZEMBER Nr. 12
Eau de Toilette
Duft: Erik Kormann
50ml 1.7 fl oz
Glasflasche, Vapo
In Plastikfaltschachtel verpackt

Duftbeschreibung
Der Dezember ist das Spiel mit dem Begriff Amber. Die Duftkomposition variiert das alte Thema neu und auf eigenwille Art; sind doch alle süßen/ oft vanilligen Noten deutlich reduziert, während die gewürzigen und balsamischen Duftbestandteile den Ton angeben. Schließen sie in Gedanken die Augen und schicken sie ihre Phantasie auf eine weite Reise, auf eine Reise mit einem der berühmten Tee-Clipper. Segeln sie um Kap Horn bis nach Indien oder einfach in den Orient, beladen sie das Schiff mit all den Köstlichkeiten, Gewürzen, Blumen, Früchten, die man in Europa zur damiligen Zeit kaum kannte, und kommen sie um viele Erfahrungen reicher zurück. Die Wellen, der Wind und die Zeit werden all diese Köstlichkeiten im Schiffsrumpf schön miteinander vermengen und wenn sie dann in Hamburg oder Bristol die Ladeluken öffen, dann ist Dezember Nr. 12.

Duftpyramide
Top-Note: Limette, Kardamom und Rosa Pfeffer (Schinus molle)
Mittelnote: Elemi, Gurjunbalsam, Perubalsamöl, Vanille, Muskatnuß
Basis: Rose, Moschus, Ambernoten, Patchouli

Fotos and Bottle-Design: Jo Zarth
Dezember_neu_Foto_Jo-Zarth
Dezember_2_neu_Foto_Jo-Zarth