Der Kern des Parfüms, die Basis

Im Grunde des Duftes ist etwas Schwere. Unbeschreiblich und unbekannt. Leicht balsamisch, harzig und es scheint, als würden sich alle anderen Aromen um diesen Kern gruppieren. Manche springen ab und schon nimmt eine neue Nuance den freigewordenen Platz ein, bereit, uns Abwechslung und Wohlbefinden zu spendieren. Doch jener tiefe, dunkle Grund schwingt durch die Zeit, in der wir das Parfüm wahrnehmen, hindurch. Eine faszinierende Bindung, die wir nur umschreiben können, weil wir den Grundstoff oft nicht kennen.

Immer der Nase nach.

Amberbaum (Styrax), Benzoe (Styrax benzoin), Copaibabalsam (Copaiba, auch Jesuitenbalsam), Elemi, Mastix (Ewiges Holz), Myrrhe, Opoponax (Cassie), Perubalsam, Tolubalsam, Weihrauch (Olibanum) und Zistrose (Labdanum).

Die Liste ist natürlich nicht ganz vollständig. Doch sie kann einen kleinen Ausschnitt der Möglichkeiten zeigen, die man hat, wenn man sich ein Parfüm aus natürlichen Inhaltsstoffen mischen will.

Außerdem eignen sich Gujak, Kanadabalsam, Vetiver und Zedernholz auch ganz hervorragend als Komponenten einer aromatischen Basis.

Sie (Horus und Thot) geben Salben an Deine Stirn, Leinen an Deine Glieder, sie bringen dir grüne und schwarze Augenschminke dar; Myrrhe und Weihrauch umziehen Deine Kapelle“.

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