Copaibabalsam

Unter den aromatischen Substanzen, die man als Basis für ein Parfüm verwenden kann, ist Copaiba vielleicht nicht die spannendste Komponente. Doch der milde, leicht süße Geruch macht ihn für mich zu einem ausgezeichneten Fixativ, welches andere Aromen sanft untermalt. Wer diesen Balsam in einem Parfüm einsetzen möchte, der sollte wissen, daß Copaiba zwar relativ ungiftig ist, dafür auf der
Haut ziemlich reizend sein kann. Hier muß man mit der Dosierung aufpassen.
In Raumdüften ist es natürlich kein Problem. Traditionell wird der aus dem Tropenholz Copaifera officinalis gewonnene Balsam, welcher heute fast ausschließlich in Brasilien produziert wird, bei Bronchitis, Husten und Erkältungen verwendet.

Für Copaibabalsam gibt es eine ganze Reihe von Synonymen: Copaiba, Copaiva, Parabalsam und Jesuitenbalsam.

Ich empfehle ihnen auch hier einen Ansatz in Kosmetischem Basiswasser zu gleichen Teilen und nach zwei bis drei Wochen müssen sie die hellgelbe Flüssigkeit nur noch mit Aktivkohle filtern. Immer der Nase nach.

Für Duftmischungen mit Vanille, Jasmin, Veilchen und überhaupt vielen anderen Blütenaromen ist Copaiba sehr gut geeignet.

Ein Hauptbestandteil des aromatischen Balsam ist Carophyllen.

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