Vanille – vanilla fragrans

Es sind die fermentierten Kapselfrüchte, welche in Form von Schoten an den Lianen der Vanilla planifolia wachsen, aus denen ein aromatisches, lieblich balsamisches Resinoid gewonnen wird. Weniger wertvoll ist die Art Vanilla tahitiensis (Tahiti Vanille) Orchidaceae. Ein Grund für den hohen Preis von Vanille ist die geringe Ausbeute von nur einigen tausend Tonnen pro Jahr. Das für die Parfümerie wichtige Aroma bildet sich während der Fermentierung heraus –
wozu die Schoten in unreifem Zustand geerntet werden müssen.
Vanilla planifolia kommt hauptsächlich aus Madagaskar, Réunion (Bourbon)
und den Komoren.

Und weil Vanille so teuer ist, wird häufig das preiswerte synthetische Vanillin angeboten, welches leider überhaupt nicht an das Original heranreicht. Die rund 40 Verbindungen, aus denen die echte Vanille besteht, sind wohl zu komplex und so kommt es, daß künstliche Vanilledüfte oft nicht die Tiefe und Sonnigkeit von echter Vanille ausstrahlen. Immer der Nase nach.

Wenn sie die Kosten für ein teures Vanille-Resinoid scheuen und trotzdem nicht auf einen Hauch Vanille verzichten wollen, dann gehen sie einfach in das nächste Lebensmittelgeschäft und kaufen dort zwei bis drei Vanilleschoten. Schneiden sie diese schön klein und stecken sie die Stückchen in ein Gefäßt mit Alkohol. 50 ml Kosmetisches Basiswasser, 3 Vanilleschoten und nach einigen Wochen haben sie ein feines, echtes Vanille-Aroma.

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