Die Klassifizierung der Leidenschaft

Ich bin zwar der Meinung, daß man nicht versuchen muß, alles einzuordnen und in verschiedene Kategorien zu stecken. Doch bisweilen erleichtert eine vorgegebene Struktur die Arbeit ungemein; besonders dann, wenn es nicht gelingt die Vorstellung von einem gewünschten Parfüm klar zu beschreiben. Schwer oder leicht, fruchtig oder sanft, so wie dieses oder jenes Parfüm, nur etwas mehr Mandarine und was überhaupt bedeutet fougere.

Oft reichen die bekannten Duftfamilien floral, orientalisch, chypre und fougere nicht aus, um die verschiedenen Aromen beschreiben zu können. Die Trennlinien sind häufig zu verwischt und viele moderne Parfüms lassen sich mit dieser Einteilung nur ungenau erfassen. Bei Wanda Sellar habe ich ein Schema gefunden, welches meiner Meinung nach den heutigen Anforderungen entspricht: HERBS, CITRUS, FLOWERS, EXOTICS, RESINS, SPICES, TREES (Kräuter, Zitrus, Blumen, Exotisch, Harze, Gewürze und Hölzer). Ich selbst habe für mich die Balsame den Harzen zugeordnet und vermeide die exotischen Aromen, weil mir Mango- Kirsch- und Ananasaromen, um nur einige zu nennen, immer zu künstlich sind.

Das aromatische blog wird sich in der kommenden Zeit diesem Thema zuwenden und mal schauen, in welche Kategorie chypre und fougere gehören. Dabei werden wir uns an Paul Jellinek, Mandy Aftel und Julia Lawless orientieren. Immer der Nase nach & zurück ins Blog.

Ein Kommentar zu “Die Klassifizierung der Leidenschaft”

  1. aromatisches Blog » Duftfamilien

    […] Und hier noch ein älterer Artikel aus dem aromatischen-blog zum Thema. […]