aromatisches LINALOOL

Der Riechstoff Linalool, ein Zwischenprodukt bei der Herstellung von Vitamin E, erinnert ganz dezent an Maiglöckchen und Zitrusfrüchte. Ein Grund, warum er in der Parfümindustrie gern in Blütenkompositionen, Fruchtnoten und frischen Düften – auf Grund seiner hohen Flüchtigkeit gern als Kopfnote – Anwendung findet. Es ist ausgesprochen Alkalienbeständig und eignet sich hervorragend für die Parfümierung von Feinseifen und Reinigungsmitteln.

Die natürlichen Vorkommen von Linalool sind verschiedene ätherische Öle. So ist (-)-Linalool im Brasilianischen Rosenholzöl in einer Konzentration von bis zu 80% enthalten und im Cayenne-Öl ist es ebenfalls reichlich vorhanden. (+)-Linalool kommt in hoher Konzentration im Korianderöl vor.

Seine Synonyme sind: Linalylalkohol, Coriandrol und Alloocimenol
Die chemische Bezeichnung lautet: 3,7-Dimethyl-octa-1,6-dien-3-ol, 3,7-Dimethyl-1,6-octadien-3-ol
Summenformel: C10 H18 O
Strukturformel: (CH3)2C= CHCH2CH2(OH)(CH3)CH=CH2
CAS-Nr.: 78-70-6, (-)-Linalool: 126-90-9, (+)-Linalool: 126-91-0, (+/-)-Linalool: 22564-99-4
Farbe und Beschaffenheit: Linalool ist eine farblose und leicht bewegliche Flüssigkeit.

Scheuen sie sich nicht, auch diese aromatischen Riechstoffe einzusetzen. Sie bringen ihren Parfümkompositionen Leichtigkeit und Spitzen dort, wo Mischungen aus rein natürlichen Zutaten oft zu eng miteinander verbunden sind. Aromatisches aus der Chemie sollte kein Grund sein, die Dinge nicht zu nutzen.

Immer der Nase nach.

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