Die Kunst des Räucherns

Räuchern ist wunderbar und das Ritual, über Kohlen, dem offenem Feuer oder anderen Wärmequellen, aromatische Substanzen langsam verglühen zu lassen, reicht in vielen Kulturen weit zurück. Es ist ein Ritual, welches eng mit der Aromatherapie und der Parfümherstellung verbunden ist und dem viele Menschen eine sehr große Bedeutung beimessen. Die sakralen Elemente spielen dabei oft nur eine nebensächliche Rolle, wenn wir Räucherstäbdchen anzünden und sich der angenehme Geruch von Benzoe und Sandelholz, Weihrauch und Eisenkraut in unseren Wohnungen verteilt. Doch mit der Erinnerung an alte Traditionen, mit dem Aufleben spiritueller Weisheiten und einer in jüngster Zeit verstärkten Hinwendung zu den verschiedenen Religionen, findet auch das Räucherwerk wieder verstärkt in unsere Kultur zurück. Wir nutzen die scheinbar reinigende Wirkung, tanken Kraft durch vitalisierende Aromen und können leichter entspannen – durch Rauch, per fumo.

Für alle Menschen, denen dieses Thema interessant erscheint, ist die heutige Buchempfehlung gedacht. Dieses Buch ist Nachschlagewerk, Geschichtsbuch und Gebrauchsanweisung in einem und es ist sehr gut geschrieben.

Susanne Fischer-Rizzi, „Botschaft an den Himmel – Anwendung, Wirkung und Geschichten von duftendem Räucherwerk“, W. Heyne Verlag, München, 1996,
298 Seiten.

Ein Kommentar zu “Die Kunst des Räucherns”

  1. aromatisches Blog » Räuchern, Aromen für den Himmel

    […] Als erstes halten sie die Kohle mit der Zange fest und bringen die Kohle anschließend mit einem Streichholz oder besser einem Feuerzeug zum glühen. Das sieht oft sehr schön aus, weil die Kohle so hübsche kleine rote Funken schlägt. Pusten sie etwas auf die Kohle bis diese richtig rotglühend ist und legen sie dann die Kohle auf dem Sand in der Schale ab. Jetzt streuen sie ihre Räuchermaterialien darauf und erfreuen sich einfach an den Aromen. Ein Krümelchen Weihrauch, etwas Benzoe, Rhododendron und Sandelholz. Ich will ihnen keine Rezepte vorschreiben und ich kann ihnen wirklich nicht versprechen, daß die häufig vorhergesagten Wirkungen eintreten. Mir geht es um den Duft, die sinnliche Beschäftigung mit den Händen und den Dingen, die Minuten der Ruhe. Eines der schönsten Bücher zum Thema habe ich hier im Blog bereits vorgestellt: Susanne Fischer-Rizzi, Botschaft an den Himmel. […]