Aromatische Lektüre

Bücher und Zeitschriften zu den Themen Duft und Parfüm, synthetische Riechstoffe und ätherische Öle gibt es in reichlicher Zahl. Doch Bücher die selber duften, die sind schon etwas seltener. Und so freut sich das aromatische blog, ihnen heute ein Buch vorstellen zu können, welches nicht nur unterhaltsame Geschichte auf vergnügliche Weise präsentiert, sondern die Möglichkeit einiger Geruchsproben bietet. Natürlich soll man seine Nase nicht in die Angelegenheiten fremder Leute stecken, doch wenn es um Kulturen geht, kann man schon eine Ausnahme machen. Immer der Nase.

Das Büchlein „Geölte Griechen“, aus der Reihe „Riech mal – Geschichte zum schnuppern“ bietet einen kleinen Einblick in die Welt der Antike, erinnert an den Duft längst vergangener Zeiten, spannt einen Bogen von den Minoern, über das Trojanische Pferd, beschreibt aromatische Athleten, widmet sich dem Alltag der Greichen und schließt mit einem kleinen Lexikon für Spürnasen.

Auf einigen Seiten gibt es kleine markierte Felder, denen man durch kräftiges rubbeln einen speziellen Duft entlocken kann.
Schöne aromatische Idee und deshalb unbedingt ein Thema für das aromatische blog.

Mary Dobson, „Geölte Griechen“, Könemann Verlagsgesellschaft mbH, Köln 1999, 32 Seiten (von Vince Reid illustriert).

Weitere Titel dieser Reihe sind: „Römische Aromen“, „Wilde Winkinger“ und „Modrige Mumien“.

Ein Kommentar zu “Aromatische Lektüre”

  1. Bärbel

    Als Bücherliebhaberin finde ich die Geschichte über das Buch sehr interessant und als Sammlerin erst Recht. Da fallen mir zum Sammeln von Düften noch ein das Spiel „Smellory“, obwohl ich da manche Düfte als ziemlich penetrant empfinde (Schokolade zum Beispiel :brrrrr:), und dann noch die Postkarten um 1900-1919, die Veilchen abegebildet haben und mit Veichenduft beträufelt waren. Auch Vergissmein-nicht-Karten mit diesem Prinzip kenne ich.

    Liebe Grüße