aromatisches Korianderöl

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Zur Zeit bin ich voll auf Koriander. Fast jede Mischung wird auf ihre Koriandertauglichkeit hin untersucht und ich bin ganz glücklich über diese Entdeckung, weil meine Herznoten, welche ich oft etwas vernachlässige, nun runder und deutlich kräftiger erscheinen.

Koriander (häufig auch Corianderöl, Coriandrum sativum L., Familie der Doldenblütler Apiaceae [früher Umbelliferae])

Das Öl wird aus den reifen Früchten durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Hauptanbaugebiete sind Marokko, Ungarn und Polen. Es gibt auch auch Öle, die aus den frischen Blättern gewonnen werden.

CAS-Nr. 8008-52-4
Hauptbestandteile: (+)- Linalool, die Terpenkohlenwasserstoffe alpha- und beta Pinen, Limonen und Terpinen, geringe Anteile von Geraniol und Carvon

Farbe: Das Öl ist fast farblos bis hellgelb.
Geruch: leichte Moschusnote, viel Frische durch das Linalool, grün, würzig bis holzig, etwas Süße.
Mischt sich gut mit Rose und Jasmin, paßt wunderbar zu Bergamotte und Sandelholz. Geht zu Ingwer, Weihrauch, Neroli und Mandarine, betont die Herznoten blumiger Düfte und ist für Chypre-Mischungen sehr gut geeignet.
Traditionell wurde Koriander schon zu Zeiten der Pharaonen benutzt. Als Zugabe und Würze zu Speisen und zu medizinischen Zwecken. Koriander tut gut bei Durchfall und lindert Bauchschmerzen. Hilft bei Blähungen und ist ein Hausmittel gegen Übelkeit und Brechreiz.

Immer der Nase nach.

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