Schokobade für Papa

Da ich den 1. Mai als Kampftag der Arbeiterklasse betrachte, arbeite ich heute und schnitze mit Photoshop an der neuen Schokobade herum. Ein Entwurf ist fertig und fürs Erste bin ich ganz glücklich damit. Die neue Schokobade für Papa wird hoffentlich auch so ein Erfolg wie schon die anderen Sorten.

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Zudem bin ich neulich mal gefragt worden, ob die Verwechselbarkeit mit einem Lebensmittel nicht ein riskantes Spiel mit dem Feuer für uns wäre. Nun, es war nicht ganz einfach und gerade weil es so ein schwieriges und heikles Thema ist, haben wir von Anfang an mit offenen Karten gespielt. Zum einen also das Landeslabor verständigt, einen Rechtsanwalt für Kosmetikrecht konsultiert und unseren lieben Gutachter bei jedem Schritt um Rat gefragt. Sicher ist, die Verwechselbarkeit der Schokobade mit dem Lebensmittel Schokolade, also das Spiel mit genau diesem Sprachwitz und dem Erscheinungsbild, wird nur akzeptiert, weil das Endprodukt bei einem versehentlichen Verzehr/ Verschlucken keine gesundheitlichen Folgen hat und die ganze Schokobade sogar aus Lebensmitteln gefertigt werden könnte. Nur diese Tatsache zählt und genau darauf muß ein Sachverständiger in der Verkehrsfähigkeitsbewertung des Produkts deutlich Bezug nehmen. Dort muß unbedingt stehen, daß von dem Kosmetischen Mittel keine Gefahr für die Gesundheit ausgeht, wenn es versehentlich verschluckt wird. In Kürze wird sich noch entscheiden, ob wir vorsichtshalber einen wirkungsvollen Bitterstoff zusetzen. Aber das entscheidet der Gutachter.

Wichtig ist auch, daß auf der Vorderseite deutlich lesbar steht, worum es sich bei dem Produkt handelt; um einen Badezusatz und der Hinweis NICHT ZUM VERZEHR! sollte auch nicht zu übersehen sein. Auf der Rückseite stehen noch einmal alle notwendigen Informationen und auch dort noch einmal, groß und in roter Farbe, daß es sich um einen Badezusatz handelt.

Es gab vo einigen Jahren mal den Versuch eines bekannten Herstellers, ein Duschgel in der Verpackung einer Getränkedose auf den Markt zu bringen. Eigentlich eine lustige Idee und ganz bestimmt war dieser Hersteller juristisch gut aufgestellt, doch am Ende wurde die Verpackung ganz fix wieder aus den Regalen geräumt.

Die Herren dürfen sich jedenfalls schon mal eine Wanne einlassen. In ca. 10 Tagen darf auch Papa mit Schokobade anbaden.

Ich will an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, daß es sich bei unserer SCHOKOBADE um eine eingetragene Marke handelt.

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