TOKYO MILK Düfte

tokyo-milk_schmaler-streifen_flakons_strauss

Da ich es immer total langweilig finde – jedenfalls hier im Blog – Parfums mit großen Worten zu umschreiben, noch dazu wo wir selber TOKYO MILK verkaufen und ich diese Form der Eigenwerbung geringhalten möchte, mache ich es mir jetzt einfach und stelle in loser Reihenfolge die mir bekannten Düfte von TOKYO MILK ganz kurz vor. Ein Foto, dazu ein kurzer Text und fertig. Wozu auch viele Worte machen, welche die Nase und ein Riecherlebnis ohnehin nicht ersetzen können. Ich finde die Tokyo Milk Düfte ganz nett. Mir gefällt die Form, die ganze Aufmachung & die Größe der Flaschen. Ich mag den Inhalt, der unkompliziert daherkommt und trotzdem voller Überraschungen steckt. Es sind ganz einfach Objekte der Begierde – Wunschobjekte.

KABUKI
Das traditionelle japanische Theater aus Gesang, Pantomime & Tanz des Bürgertums. Ich fand solche Aufführungen immer recht langweilig, weil mir die kulturellen Zusammenhänge unklar und die Bedeutungen völlig fremd sind. Der gleichnamige Duft von Tokyo Milk ist jedenfalls spannender.

kabuki_edt

Der Duft startet mit etwas Frische, die mich an Mandarine und/ oder Bergamotte denken läßt. Vermutlich ist es aber nur Citral. Kabuki ist süß wie mit Vanille und dann ist da noch der kaum wahrnehmbare Hauch von Kokos (Aldehyd C 18). Da sind rote Früchte, da ist garantiert auch Pfirsich drin (Aldehyd C 14) und holzig riecht es auch. Vielleicht Timberol oder Woody acetate. Auf der Flasche steht: Süße Grapefruit, Lychees und Sweet Jasmin. Was so unspektakulär klingt läßt sich viel besser mit nur einem einzigen Worten umschreiben: Liebenswert.

POE`S TOBACCO
Edgar Allan Poe (1809 – 1849). Geboren in der Familie Poe (Mutter war die Schauspielerin Elizabeth Poe, Vater war der Schauspielers David Poe) in Boston, aufgezogen vom Tabakhändler John Allan und seiner Frau Frances. Ein Vorname, zwei Familiennamen. Und dann ist da noch dieses Klopfen. Zuerst an der Tür, dann am Fenster und nimmermehr wird die Seele des Erzählers sich aus dem Schatten des Raben, der zum Fenster hereingeflogen kam, erheben – nevermore. So das berühmte Gedicht THE RAVEN (der Rabe) von Edgar Allan Poe. Und was hat TOKYO MILK daraus gemacht?

poes_tobaco_edt

POE`s Tobacco ist ein warmer Duft. Ein Duft, den Frauen und Männer gleichermaßen gut tragen können. Er hat eine dezente Tabaknote, wirkt leicht vanillig und verbleibt für lange Zeit mit einer holzigen Note, die zugleich etwas fruchtig wirkt, auf der Haut. Im Fond ist natürlich ein Moschus und das Ganze wirkt leicht ambriert. Doch im Grunde genommen ist es nur angenehm. Ein gemütlicher Duft.

Genug für heute. Demnächst gibt es mehr.

Die Kommentarfunktion ist derzeit geschlossen.