Cropwatch – Watchdog f. Natural Aromatics

Wir leben leider in einer Zeit, die sich stark über Verbote und Vorschriften definiert. Ein Grund, aus dem die folgenden Internetseiten für Duft-Interessierte durchaus wichtig sind. Lassen sie sich von Politikern nicht erzählen, es wäre sinnvoll und notwendig natürliche Duftstoffe in großer Zahl regelrecht zu verbieten, weil dies ein Gebot des Verbraucherschutzes sei. Jetzt sind alle Rohstoffe mit Biocidalen Eigenschaften (ca. 50 ätherische Öle sind betroffen) dran – es könnte sogar den Lavendel treffen. Ich muß nur noch rausfinden, bei wem man sich für diesen Wahnsinn bei den kommenden Wahlen bedanken darf. Es läuft vermutlich auf generellen Wahlboykott hinaus, weil fast alle Partein unter dem Stichwort Verbraucherschutz und Umweltschutz lieber ein ätherisches Öl verbieten als wirklich etwas gegen Kinderarmut und Arbeitslostigkeit zu unternehmen. Wer Menschen derart drangsaliert und demütigt wie es hier üblich ist, der braucht sich um Citronella und Geranium nicht zu kümmern (oder er tut es gerade aus diesem Grund). Wenn das wirklich durchgeht – und inzwischen traue ich der Politik alles zu – dann ist es fast vorbei mit Chypre & Fougere und weil der Bürger auch vor Furocoumarinen zu schützen ist, darf man sich sogar um das Bergamotte Sorgen machen.

Tony Burfield`s Aroma Pages

Cropwatch…Independent Watchdog for Natural Aromatics

A Modern Day Vendetta

Basenotes – Columnist Tony Burfield

Hier können sie sich bedanken

6 Kommentare zu “Cropwatch – Watchdog f. Natural Aromatics”

  1. Anja P.

    Guten Morgen!
    Ich bin gerade fassungslos. Gibt es da sowas wie eine Petition, bei der man sich eintragen kann?
    Herzliche Grüße Anja

  2. Erik

    Liebe Anja, ich weiß, man möchte es eigentlich gar nicht glauben und irgendwie klingt das fast schon wie ein Aprilscherz. Doch die Realität sieht ganz anders aus – auczh aus dem Grund, wqeil viele dieser Verordnungen, Richtlinien und Gesetze am Bürger vorbei und hinter dem Rücken der Öffentlichkeit geplant werden. Man erfährt davon immer erst wenn es zu spät ist und die Politiker sich im Schein des angeblichen Erfolgs sonnen. Für mich ist es nur ein weiterer Beweis zur menschlichen und fachlichen Unzulänglichkeit dieser Leute, die tagtäglich fast jedes Vorurteil erfüllen, was ich inzwischen habe. Um es auf den Punkt zu bringen: Wer Schokoladenzigaretten zum Schutze der Kinder verbietet und es nicht schafft, daß alle Kinder in der Schule essen können und alle Kinder einer Klasse gemeinsam einen Ausflug machen können, der hat in meinen Augen jedes moralische Recht und jede Legitimation verloren, solche Dinge zu entscheiden. Ätherisches Lavendelöl richtet garantiert weniger Schaden an als diese Damen und Herren.

    Gruß Erik

  3. kontraste

    Hallo,

    auch ich bin gerade etwas geschockt. Es scheint wirklich eine Menge hinter dem Rücken zu geschehen, leider ist so etwas in der Presse garnicht präsent. Ich frage mich wirklich wohin das noch führen soll.
    Passt zwar nicht ganz zum Thema, ich möchte es aber trotzdem loswerden, da mich das Ganze dann doch sehr an den Codex Alimentarius erinnert. Der Codex ist eine Normensammlung für Lebensmittelsicherheit und die EU ist dort Mitglied. Das Problem ist das diese Vernormung vor hat bestimmte Lebensmittel, wie z.B. Nahrungsergänzungsmittel (Vitamie, Mineralstoffe, etc), nicht mehr frei verkäuflich zu machen und deren Handel zu kontrollieren. Wer weiß in welche Richtungen das noch alles überspringt?
    Gruß, kontraste

  4. erik

    Hi Kontraste,

    egal wohin man auch schaut – die Politik unterstützt mit solchen Aktionen immer und immer wieder die Interessen der Ind. und im Grunde genommen geht es nur um weitere Marktanteile (ums Geld). Von Vielfalt und Individualität war nie die Rede und das widerspräche auch den politischen Interessen, die am Ende von Veterinär- und Lebensmittelämtern umgesetzt werden. Das Ergebnis dieser Politik ist die flächendeckende Ausbreitung von Kettengeschäften, Discountern und großen Marken, die alle Auflagen und Anforderungen leicht erfüllen – weil sie sich diese z.T. auch mit ausgedacht haben. Wichtig ist, daß auf jedem Wurstzipfel auch draufsteht, was 1 kg vom Wurstzipfel kosten würden. Wie der Wurstzipfel schmeckt ist nicht interessant und so verschwinden nach und nach private Fleischerein, Bäcker, Handwerker und Kleinsthersteller. Wo ist in Berlin überhaupt noch ein Fischgeschäft? Peinlich, peinlich und selbst die nächste Wahl wird daran nichts ändern. Es ist einfach ekelhaft.
    Gruß Erik

  5. Anja P.

    Jepp, und Geld kann man noch nicht mal essen.
    Fisch gibts übrigens auf dem Wochenmarkt in Frohnau an der S-Bahn. Wird von einem richtigen Original verkauft. Renate.
    Oh, wohin nur mit meiner Wut, Ohnmacht, Hilflosigkeit?
    Erinnert mich an die Zeiten, als Bachblüten verschreibungspflichtig waren….
    Herzliche Grüße Anja

  6. erik

    Die einzige Möglichkeit die ich sehe sind Beschwerden über Beschwerden (es kann auch immer der gleiche Text sein) an alle großen Partein in Deutschland. Alle, die irgendwie und irgendwo politische Gewalt ausüben, müßten von Eingaben aller Art überflutet werden – das betrifft in erster Linie die Europaabgeordneten. Die sind das Hauptübel (egal welcher Nationalität). Die werden erst Ruhe geben, wenn Europa ein langweiliger Einheitsbrei ist, der jeden kulturellen Unterschied ausradiert. Wohin man auch kommt, gleiche Normen, gleiche Vorschriften, gleiche Packungem, gleicher Mist – Langeweile zum Vorteil von Industrie und Vermietern.