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	<title>Kommentare zu: Nag Champa</title>
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	<description>Parfüm und viel mehr</description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 16:38:41 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Jinaika Jakuszeit</title>
		<link>http://www.aromatisches-blog.de/2010/05/30/nag-champa/comment-page-1/#comment-741</link>
		<dc:creator>Jinaika Jakuszeit</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 21:37:01 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Erik!
Ich war schon oft in Indien und grade f&#252;r die Nag Champa Duftmischung hab ich mich auch brennend intressiert. Ich glaube, du solltest unbedingt auch k&#252;nstliche D&#252;fte im Auge behalten. Die genaue Rezeptur von Sri Sai Baba ist ja geheim, aber ich hab auf meine ettlichen Fragen immer zu h&#246;ren bekommen, dass die R&#228;ucherst&#228;bchen nicht rein pflanzlich sind. Magnolie ist definitiv nicht der Hauptbestandteil. Ist m&#246;glicherweise drin, aber nur ganz wenig. Holz und Bl&#252;ten vom Eisenbaum (Mesua ferrea) ist/soll eine der Hauptzutaten sein. Der Duft ist jedenfalls herrlich.
Es gibt in Indien eine Herbal Nag Champa Seife, aber die riecht nicht wirklich &#228;hnlich. Ich hab grade zuf&#228;llig die Inhaltsastoffe gefunden. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Inhaltsstoffe: Sandulium Album, Tirocorpies Santalinus, Hedychium Spicatum, Symplocos Racemosa, Phyllanthus fraternus, Plumbago Rosea, Mesua Ferrea, Eclipta Alba, Berberis Aristata, Curcuma Aromatica, Curcuma Longa, Rubia Cordifolia, Acasia Catechu, Psoralea corylifolia, Smilar China, Lawsonia inermis, Glycyrrhiza Glabra, Phyllanthus Emblica, Acacia Concinna, Emblica Officinalis, Ocimum Tenuiflorum

LG Sannyas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Erik!<br />
Ich war schon oft in Indien und grade f&#252;r die Nag Champa Duftmischung hab ich mich auch brennend intressiert. Ich glaube, du solltest unbedingt auch k&#252;nstliche D&#252;fte im Auge behalten. Die genaue Rezeptur von Sri Sai Baba ist ja geheim, aber ich hab auf meine ettlichen Fragen immer zu h&#246;ren bekommen, dass die R&#228;ucherst&#228;bchen nicht rein pflanzlich sind. Magnolie ist definitiv nicht der Hauptbestandteil. Ist m&#246;glicherweise drin, aber nur ganz wenig. Holz und Bl&#252;ten vom Eisenbaum (Mesua ferrea) ist/soll eine der Hauptzutaten sein. Der Duft ist jedenfalls herrlich.<br />
Es gibt in Indien eine Herbal Nag Champa Seife, aber die riecht nicht wirklich &#228;hnlich. Ich hab grade zuf&#228;llig die Inhaltsastoffe gefunden. Vielleicht hilft dir das ja weiter.<br />
Inhaltsstoffe: Sandulium Album, Tirocorpies Santalinus, Hedychium Spicatum, Symplocos Racemosa, Phyllanthus fraternus, Plumbago Rosea, Mesua Ferrea, Eclipta Alba, Berberis Aristata, Curcuma Aromatica, Curcuma Longa, Rubia Cordifolia, Acasia Catechu, Psoralea corylifolia, Smilar China, Lawsonia inermis, Glycyrrhiza Glabra, Phyllanthus Emblica, Acacia Concinna, Emblica Officinalis, Ocimum Tenuiflorum</p>
<p>LG Sannyas</p>
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	<item>
		<title>Von: Nina</title>
		<link>http://www.aromatisches-blog.de/2010/05/30/nag-champa/comment-page-1/#comment-740</link>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 10:02:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aromatisches-blog.de/?p=2944#comment-740</guid>
		<description>Hallo,

Vielleicht kann ich bei der Spurensuche weiterhelfen. Wir verkaufen seit &#252;ber 15 Jahren Nag Champa und r&#228;tseln auch seither &#252;ber die genaue Zusammensetzung dieser wohl bekanntesten und beliebtesten Duftmischung Indiens.
Und ja, es handelt sich dabei definitiv um eine Mischung. Woraus - das will uns auch keiner sagen. Tatsache ist, dass sich so ziemlich jeder Dufthersteller Indiens schon mal an den Nag Champas versucht und so seine eigene Interpretation geschaffen hat. Manche sind abscheulich aufdringlich, andere sehr gut gelungen... Aber keine kommt an die Originale heran.
Wir wissen nur, dass die Mischung zu einem gro&#223;en Teil aus "Champa"-Bl&#252;ten (also der Magnolienart) und Sandelholz&#246;l (vorzugsweise aus Mysore) bestehen. Bei den originalen Nag Champa wird auch ein gar nicht kleiner Anteil an Sandelholz-pulver beigemischt. Diese findet man in unseren Breiten kaum, denn auch bei den Originalen gibt es arge Qualit&#228;tsunterschiede.
Das Problem ist, dass sich die Firma "Satya Sai Baba" mit den originalen "Nag Champa" zum gr&#246;&#223;ten Exporter von R&#228;ucherst&#228;bchen weltweit gemausert hat. Darunter leidet nat&#252;rlich auch die Qualit&#228;t der Ware - je gr&#246;&#223;er die Nachfrage und Quantit&#228;t der Produktion, desto schwieriger wird es die Qualit&#228;t zu halten. Zumal es von der indischen Regierung strenge Richtlinien zur Ausfuhr wei&#223;en Sandelholzes gibt. Dabei handelt es sich nach wie vor um Wildwuchs, der in den letzten Jahren verst&#228;ndlicherweise drastisch zur&#252;ckgegangen ist.
Daher kommt seit Jahren eine im Sandelholz-Anteil abgeschw&#228;chte Variante auf den europ&#228;ischen Markt. Die Original-Variante gibt es nur lokal in Indien zu kaufen, aber nicht bei Gro&#223;h&#228;ndlern.
Es sei denn, man ist selbst Exporter (so wie wir) und kann mit seiner regul&#228;ren Textilware auch einiges von den guten originalen und lokalen "Nag Champa" aus S&#252;dindien nach Europa schaffen....
Wir freuen uns jedenfalls, nach vielen Jahren wieder eine Bezugsquelle f&#252;r die originalen "Nag Champa" gefunden zu haben - die sich in Aussehen, Brenndauer und Duft ganz wesentlich von der ansonsten erh&#228;ltlichen Ware unterscheiden. Und genau bei diesen merkt man den Riesenanteil an Sandelholz in der Komposition. 
Der Rest der Mischung bleibt wahrscheinlich weiterhin ein Geheimnis, aber das ist auch gut so. Manche Dinge sind nunmal reizvoller, solange man nicht ganz schlau aus ihnen wird....
Mit sonnigen Gr&#252;&#223;en aus Wien,
Nina</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>Vielleicht kann ich bei der Spurensuche weiterhelfen. Wir verkaufen seit &#252;ber 15 Jahren Nag Champa und r&#228;tseln auch seither &#252;ber die genaue Zusammensetzung dieser wohl bekanntesten und beliebtesten Duftmischung Indiens.<br />
Und ja, es handelt sich dabei definitiv um eine Mischung. Woraus - das will uns auch keiner sagen. Tatsache ist, dass sich so ziemlich jeder Dufthersteller Indiens schon mal an den Nag Champas versucht und so seine eigene Interpretation geschaffen hat. Manche sind abscheulich aufdringlich, andere sehr gut gelungen&#8230; Aber keine kommt an die Originale heran.<br />
Wir wissen nur, dass die Mischung zu einem gro&#223;en Teil aus &#8220;Champa&#8221;-Bl&#252;ten (also der Magnolienart) und Sandelholz&#246;l (vorzugsweise aus Mysore) bestehen. Bei den originalen Nag Champa wird auch ein gar nicht kleiner Anteil an Sandelholz-pulver beigemischt. Diese findet man in unseren Breiten kaum, denn auch bei den Originalen gibt es arge Qualit&#228;tsunterschiede.<br />
Das Problem ist, dass sich die Firma &#8220;Satya Sai Baba&#8221; mit den originalen &#8220;Nag Champa&#8221; zum gr&#246;&#223;ten Exporter von R&#228;ucherst&#228;bchen weltweit gemausert hat. Darunter leidet nat&#252;rlich auch die Qualit&#228;t der Ware - je gr&#246;&#223;er die Nachfrage und Quantit&#228;t der Produktion, desto schwieriger wird es die Qualit&#228;t zu halten. Zumal es von der indischen Regierung strenge Richtlinien zur Ausfuhr wei&#223;en Sandelholzes gibt. Dabei handelt es sich nach wie vor um Wildwuchs, der in den letzten Jahren verst&#228;ndlicherweise drastisch zur&#252;ckgegangen ist.<br />
Daher kommt seit Jahren eine im Sandelholz-Anteil abgeschw&#228;chte Variante auf den europ&#228;ischen Markt. Die Original-Variante gibt es nur lokal in Indien zu kaufen, aber nicht bei Gro&#223;h&#228;ndlern.<br />
Es sei denn, man ist selbst Exporter (so wie wir) und kann mit seiner regul&#228;ren Textilware auch einiges von den guten originalen und lokalen &#8220;Nag Champa&#8221; aus S&#252;dindien nach Europa schaffen&#8230;.<br />
Wir freuen uns jedenfalls, nach vielen Jahren wieder eine Bezugsquelle f&#252;r die originalen &#8220;Nag Champa&#8221; gefunden zu haben - die sich in Aussehen, Brenndauer und Duft ganz wesentlich von der ansonsten erh&#228;ltlichen Ware unterscheiden. Und genau bei diesen merkt man den Riesenanteil an Sandelholz in der Komposition.<br />
Der Rest der Mischung bleibt wahrscheinlich weiterhin ein Geheimnis, aber das ist auch gut so. Manche Dinge sind nunmal reizvoller, solange man nicht ganz schlau aus ihnen wird&#8230;.<br />
Mit sonnigen Gr&#252;&#223;en aus Wien,<br />
Nina</p>
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