Der letzte, kleine Kater

Eau de Froehliche No. 2

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Auf leisen Pfötchen, fast unbemerkt, haben sich in den letzten Wochen die verbliebenen Flaschen vom EAU DE FROEHLICHE No. 2 (The Cat) verkauft und jetzt ist nur noch ein einziger, kleiner, frecher, schwarzer Kater zurückgeblieben. Im Eiskasten schlummert zwar noch ein Rest vom Parfum, aber die bedruckten Flaschen mit Jo`s Grafik, die sind dann alle weg. Wer also wirklich noch ein Kätzchen haben möchte, der sollte sich jetzt melden. Leere Original-Flaschen werden, so lange der Vorrat reicht, für ganz kleines Geld natürlich weiterhin wieder aufgefüllt.

Und an dieser Stelle noch ein kleines Statement zu meinen Mischungen, weil ich es im Laden immer wieder erlebe, daß mir völlig unbekannte Menschen von ihren Lieblingsdüften berichten – häufig genau die Marken, die es überall zu kaufen gibt – und mir dabei freundlich nahelegen, doch mal auch etwas zu mischen, was wie Lolita Lempicka oder Gaultier riecht (natürlich preiswerter). Klare Antwort: Ich denke im Traum nicht daran! Und wer Parfumflaschen in was auch immer für Formen schätzt und gern mal Schleifen und Schmetterlinge als Verschlußkappe sieht, der wird doch hoffentlich von mir nicht Ähnliches erwarten; was zudem bei so kleinen Serien gar nicht machbar ist. Kann und darf alles sein … ich mache es so.

Bei mir wird es auch weiterhin – solange es nicht komplett verboten ist (dann höre ich sofort mit Parfum auf) sehr viele natürliche Bestandteile geben: Rosmarin, Fenchel, Zitrusöle, Peru, Tolu, Weihrauch, Anis und Minze. Wer also ständig nur von der holden Natürlichkeit redet und bei Rosmarin dann das Gesicht verzieht, ist bei mir völlig falsch. Denn witziger Weise werden die Rufe nach natürlichen Düften und natürlichen Bestandteilen darin immer lauter, während im gleichen Atemzug die Parfums selber immer synthetischer/ künstlicher werden, und mir die Industrie zugleich die Gefährlichkeit von echtem Rosenöl erklärt.

Wer meint, hier vergleichen zu müssen, kann das natürlich gerne tun. Aber bitte nicht mir gegenüber im Sinne von besser-als oder schlechter-als. Die Andersartigkeit erkennen und schätzen – um der Vielfalt willen – ist keine Frage des Geschmacks. Mich langweilt die ewige Diskussion, welcher Tee, Kaffee, Rotwein und welche Schokolade nun am besten sind, einfach nur zu Tode. Mir ist Vollmilch ohnehin am liebsten.

PS. Der letzte Kater ist weg! Zu spät.

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