Schöne Seifen & Schoeneseifen

Es gibt schöne Seifen & Schoeneseifen, es gibt HerstellerInnen von schönen Seifen und es gibt Menschen, die heißen Schoeneseifen und produzieren gar keine schönen Seifen. Das macht natürlich neidisch, doch wenn wir jetzt schon hier im Aromatischen-Blog einen Bereich für schöne Seifen einführen, dann ist es einfach Pflicht, den schönsten aller Familiennamen - aus Sicht von Seifenfreunden - einfach mal zu erwähnen.

Hier ist sie, die Familie Schoeneseifen.

Schoeneseifen ist einfach der tollste Familienname auf der Welt und hier kann man die Familie Schoeneseifen besuchen.

Und jetzt geht es aber mit richtigen Seifen weiter, wir sind ja hier nicht auf dem Rummel.

Wichtig für alle, die sich für Seife interessieren, die Seife selber herstellen und überhaupt. Wir freuen uns für den Saponifier.


Beitrag vom 12. Mai 2008

Die Soapys der Firma ALGI gibt es seit Anfang der 60er Jahre und noch heute sind die kleinen Seifentierchen, denen im Laufe von einigen Tagen ein Fell wächst, eine Erinnerung vieler Erwachsener an ihre Kindheit. Soapys steckten in so mancher Zuckertüte und überhaupt sind sie einfach nur niedlich. Es gibt eine Katze, ein Eichhörnchen, ein Küken, einen Hasen, einen Schneemann, einen Zwerg und einen Weihnachtsmann.

Einfach auspacken, nicht lange in den Fingern drehen, sonst macht man die empfindliche Beschichtung kaputt, und im Badezimmer der Luftfeuchtigkeit aussetzen. Man kann sie auch auf ein Tellerchen stellen, damit man sie später gut herumzeigen kann. Innerhalb von 1-2 Wochen wächst den Seifen ein dichtes Fell, welches mal kürzer oder länger ausfällt. Sie mögen keinen Durchzug - also nicht direkt ans Fenster - und jede Berührung zerstört die empfindliche, kristalline Oberfläche. Chemisch gesehen völlig unbedenklich. Es handelt sich um Kieselsäure.

Sollte es in ihrem Wohnzimmer sehr gut funktionieren, dann ist ihr Wohnzimmer vermutlich etwas zu feucht.

Schön, diese schönen Seifen.


Beitrag vom 24. Mai 2008

Palindrom, die griechische Bezeichnung für das Zurücklaufende, bezeichnet Wörter und ganze Sätze, die man vor- und rückwärts lesen kann und die dennoch den selben oder einen anderen Sinn ergeben. Otto und Anna zum Beispiel, oder Reliefpfeiler. Ein anderer Sinn ergibt sich aus Neger oder Gras. Und auch ganze Sätze lassen sich bilden: Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie. Selbst Zahlenspiele sind möglich und der größte Karneval aller Zeiten stieg am 11. 11. 1111 und wir treffen uns einfach am 21.12.2112 um 21.12 Uhr wieder - in einem der kommenden Leben. Es gibt sogar ein Blog, welches sich den Palindromen widmet. Toll, dieses Palindromblog.

Doch was hat das nun eigentlich alles mit Seife zu tun? Nun, die Finnen haben sich einfach das längste Palindrom der Welt ausgedacht. Nein, nicht als ganzes Buch, sondern als einzelnes, zusammenhängendes Wort. Denn das finnische Wort für Seifenhändler ist das längste Palindrom der Welt, und wenn das keine Notiz im aromatische-blog, Abteilung Seifen, wert sein sollte, dann weiß ich auch nicht.


Beitrag vom 23. September 2008

20 Pfennig für ein Beutelchen mit dem Haarwasch-Präparat aus eigener Herstellung. Hans Schwarzkopf, Drogist und Chemiker, brachte 1903 sein Shampoon auf den Markt. Unverwechselbar und von Anfang an dabei der schwarze Scherenschnittkopf, als Markenzeichen seit 1905 eingetragen.

Nachdem 1917 die Produktion wegen kriegsbedingter Rohstoff- und Materialknappheit vorläufig eingestellt werden musste, konnte bald nach Kriegsende die Shampoo-Herstellung wieder aufgenommen werden. Neubeginn 1919: Unter dem leicht veränderten Namen Schaumpon kamen die Varianten Veilchen, Kamillenextrakt, Eigelb und Nadelholzteer ins Angebot. In den wilden Zwanziger Jahren wurden die Haarwaschmittel kontinuierlich optimiert, nunmehr unter der Regie der Witwe des Firmengründers und ihrer Söhne. Die Innovation des Jahres 1927 war das erste flüssige Shampoo von Schwarzkopf, erhältlich in den Sorten Kamille und Teer.

1949 kam das erste Schauma Shampoo als Creme-Schaumpon auf den Markt. Die Einführung des einfach anzuwendenden Haarwaschmittels aus der Tube war der Auftakt für einen Marken-Bestseller.


So sahen die Flaschen mit Schauma von 1969 bis 1972 aus.

Und zum Schluß noch etwas Werbung mit Gebrauchsanweisung.

Bildmaterial und inhaltliche Informationen wurden dem Pressematerial der Firma Henkel AG & Co. KGaA entnommen.

In Kürze geht es hier mit dem Thema Seifen und Haarwäsche, Shampooseifen und welche Zusätze hierfür besonders geeignet sind, weiter.


Beitrag vom 5. Oktober 2008

Es gab Zeiten, da wußten die Leute, daß man sich mit Seife waschen kann. Da gab es noch keine flüssigen Waschmittel, oder man hatte einfach noch nicht genug Geld, um sich ständig ein neues Duschgel zu kaufen. Und weil die gute Seife nicht nur sparsamer ist (ein Punkt, den viele Leute sehr zu schätzen wissen), sondern vor noch nicht all zu langer Zeit auch durchaus etwas kostbarer war, gab es verschiedene Techniken, die Seife bis zum letzten Rest auszunutzen. Man erfand kleine Pressen, mit denen man die alte, fast aufgebrauchte Seife auf eine neue Seife aufpressen konnte und es gab Perli, den Seifenrestebeutel. Sicheres Erkennungszeichen aller Ossis, denn der Bürger aus der BRD hat vom Seifenrestebeutel mehrheitlich noch nichts gehört.

Der Perli ist eine sehr praktische Erfindung. Robust und einfach in der Bedienung. Man tut einfach einen oder mehrere Seifenreste hinein und zieht das Gummiband zu. Der Seifenrestebeutel ist sofort einsetzbar. Man kann sich damit schön abschrubbeln, man benötigt keine Ablage (die in öffentlichen Einrichtungen oder beim Camping ohnehin nicht ganz sauber und häufig kapuut sind), weil man sich das Gummiband schön ums Handgelenk wickeln kann und Perli hübsch sauber bleibt. Außerdem produziert er einen wunderbaren Schaum und wenn man fertig ist, läßt er sich leicht abspülen und die Seife kann gut trocknen. Ich hänge ihn einfach auf die Wäscheleine. Heute wird Perli - der Seifenrestebeute - in fünf verschiedenen Farben angeboten und selbst eingesfleische Ökos sind begeistert; denn obwohl der Perli aus Plastik ist, macht er sich deutlich besser als die zugeknüpperten Knoblauchsäckchen. Wer will denn schon mit einem Knoblauchnetz duschen, wo es doch einen Seifenrestebeutel gibt. Und weil es noch viel mehr schöne & praktische Sachen aus der DDR bis in die heutige Zeit geschafft haben (sogar die Gemeindeschwester rollert wieder übers Land), gibt es hier einen Link für alle Interessierten, den OSTBLOG.

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Beitrag vom 9. Oktober 2008

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Zwei weitere Seifen aus Japan, die nun unsere Seifenausstellung im Geschäft bereichern - Seifen aus Japan sind nämlich gar nicht so häufig. Duschgel und andere Flüssigwaschmittel findet man in großer Zahl und in unglaublichen Variationen, doch feste Seifen sind wirklich selten.
Deshalb freuen wir uns sehr über diese Aufmerksamkeit.

Die linke Seife auf dem Bild ist die Sake-Seife. Ihr Duft erinnert sofort an das japanische Nationalgetränk. Schaut man sich die Schriftzeichen an, dann stehen auf der linken Seite drei große Schriftzeichen untereinander. Die beiden oberen bedeuten Japan und das untere Symbol heißt Sake. Rechts steht dann noch Sekken, was auf japanisch Seife heißt und im rote Feld darunter findet sich ein Hinweis für Schönheit und schöne Haut.

Rechts im Bild sehen sie die Kohleseife. Verpackt in einem Plastiktütchen, mit einem Geruch, den ich gar nicht beschreiben kann. Dazu gibt es noch einen kleinen, feinen Netzbeutel, in den man die Seife hineinlegen kann und womit sie sich besser greifen und aufschäumen läßt.

Schaut man sich jetzt die Schriftzeichen der Verpackung an, dann finden sich links 3 große Symbole. Oben steht Kohle, dann Erde und unten steht Stück. Betrachtet man die beiden unteren Schriftzeichen jedoch als Einheit, dann heißt das Räuber. Die beiden Schriftzeichen im rechten Teil stehen für Holz und Essig. Schwarz wie ein Räuber. Was für eine schöne Idee & herzlichen Dank.

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Beitrag vom 26. 11. 2008

Die Seifenfische, die hier erwähnt werden, gehören zur Familie der Grammistidae. Es sind alles Barschartige, die z.B. bestimmte Merkmale an den Flossen aufweisen. Die deutsche Bezeichnung für diese ganze Familie lautet Seifenfische; wobei nicht so leicht zu klären ist, auf wen diese deutsche Bezeichnung zurückgeht. Bloch (Marcus Elieser Bloch, 1723-1799, dem auch wie schon Moses Mendelssohn durch Friedrich II. eine Lehrtätigkeit an der Akademie der Wissenschaften verwehrt wurde ) bestimmte den Fisch. Wobei die Nennung 1801 als Grammistes Orientalis durch Johann Gottlob Theaenus Schneider (1750–1822) nach Blochs Tod vollendet wurde. Beide wußten zur damaligen Zeit allerdings nicht, daß ein gewisser Herr Thunberg bereits 1792 den Fisch als Grammistes sexlineatus bestimmt hatte.

Und weil die erste Bezeichnung die wissenschaftlich gültige ist, heißt der hier abgebildete Seifenfisch Grammistes sexlineatus - also Sechstreifiger Seifenbarsch.

seifenfisch.jpg

Doch wie kommt es nun, daß der Seifenfisch, unser sechsstreifiger Seifenbarsch, die Seife im Namen führt? Wie schon gesagt, man kann sich mit dem Fisch nicht waschen und auch in der Handwäsche für Feintextilien und Wolle würde sich das Tier nicht wohlfühlen. Es würde stattdessen furchtbar viel Schleim absondern und genau dieser Eigenschaft verdankt er seinen Namen. In der Natur dient dieser Schleim der Abwehr von Feinden. Größere Fische würden ihn sofort wieder ausspucken, weil der Schleim ziemlich bitter, reizend und bei einigen Arten auch giftig ist. Daher kommt die Bezeichnung Seifenfisch. Hat zwar so direkt nichts mit Seife zu tun, doch interessant finde ich es trotzdem. Der Lebensraum unseres hübschen Seifenfisches ist der Indopazifik.

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titel_hameln
Beitrag vom 25. Januar 2009

Um das Jahr 1284 herum herrschte in der Stadt Hameln eine gar große Ratten- und Mäuseplage. Wohin man auch schaute und ging, die grauen Nager waren überall und bedrohten neben der Gesundheit auch die Lebensmittelvorräte der Bürger. Es schien, als wäre kein Kraut gegen die Tierchen gewachsen, bis eines Tage ein bunt gekleideter Mann in die Stadt kam, der sich als Rattenfänger ausgab. Er versprach der Bürgerschaft von Hameln die Befreiung von allen Ratten und Mäusen, wenn man im nur ein hübsches Sümmchen als Lohn für seine Arbeit zahlen würde. Gesagt getan, in Hameln war man froh und das Ende der Plage in Sicht; schnell wurde man sich einig und schon zog der Rattenfänger seine Flöte aus der Tasche und ging, ein lustig Liedchen pfeifend, durch die Straßen der Stadt. Und da kamen sie gekrochen, aus allen Ecken, Löchern und Schlupfwinkeln. Jedes Tierchen, welches die Musik hörte, folgte dem Rattenfänger in einer langen Schlange nach zur Weser, wo sich der ganze Haufen in den Fluß stürzte und ertrank. Doch die Bürger von Hameln waren der Meinung, daß man dem Rattenfänger das Honarar auch streichen könnte (die Zahlungsmoral war schon damals nicht besonders hoch) und so mußte der Rattenfänger nach getaner Arbeit ohne Bezahlung die Stadt verlassen. Einige Zeit später kehrte er jedoch wieder zurück. Diesmal in Gestalt eines Jägers, der zornig dreinblickend wieder auf seiner Flöte spielte. Ein Lied, mit welchem er nun die Kinder der Stadt hinter sich herlockte. Nur zwei Kinder kamen zurück - das eine blind und das andere Stumm, so daß sie nicht erzählen konnten, wohin der Rattenfänger gegangen war.

seifenratte_lavendel_hameln_blog

Und passend zu dieser schönen Geschichte, welche man bei den Brüdern Grimm nachlesen kann, gibt es von der Seifenmanufaktur Hameln ganz wunderbare Ratten aus Seife, die ich ihnen gern vorstellen wollte.

Seifenmanufaktur Hameln … die mit der Ratte.
Sprengerstraße 33
31785 Hameln

725 Jahre Rattenfänger

Hameln

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Beitrag vom 7. Februar 2009

Bilder aus der Seifensammlung.

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Pop soap von LUHNS aus Wuppertal erheiterte schon viele Besucher. Die sexquisite Luxusseife hat einen ganz besonders erregenden Duft und galt den Seifensiedern als Typ einer neuartigen Schönheitsseife: mutig, lebensfroh und sexquisit. Kosmetisch tiefenwirksam und fein schäumend. Die Firma LUHNS wurde 1869 von August Luhns in Wuppertal gegründet und bis 1972 wurde der Betrieb als Familienunternehmen geführt.

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Zur Indischen Blumenseife gibt es schon einen Artikel im Blog und deshalb an dieser Stelle nur ein hübsches Foto. Für ganz besonders Interessierte haben wir auch wieder 3 sehr gut erhaltene Exemplare (Preis auf Anfrage).

emil-firmbach_blog

Werbegeschenke aus Seife waren schon immer sehr beliebt und selbst die Kohlenhandlung Emil Firmbach aus Schweinfurt hatte hübsche Seifen, die vermutlich Mitarbeiter und Kunden geschenkt bekamen - damit man die Kohle gleich wieder abwaschen konnte.

wasserkonigin_blog

“Hast Du für gute Seife Sinn, dann wasch mit: Wasserkönigin!”

Wasserkönigin, die 80%ige Vollfettseife. Aus besten Rohstoffen hergestellt, garantiert die Seife höchste Waschkraft und einen sparsamen Verbrauch. Leichte Arbeit, lieblich erfrischender Geruch und billiger Preis. Und natürlich ist die Wasserkönigin Seife der Karl Nittinger Seifenfabrik aus Schwäbisch Gmünd auch für die Körperpflege geeignet.

Für heute ist es genug. Wer sich alte Seifen gern anschauen möchte, der kann auch zu uns ins Geschäft kommen. Wir zeigen in vier Vitrinen einen kleinen Teil unserer Sammlung. Wenn es die Zeit erlaubt, hole ich gern auch einige Schmuckstücke aus noch nicht zugänglichen Kisten hervor. Zu finden ist die Ausstellung bei: 1000 & 1 Seife, Rosenthaler Straße 36, 10178 Berlin, von Montag bis Sonnabend von 11 bis 19 Uhr.

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titel_seifengedicht
Beitrag vom 21. März 2009

Seit Jahren schon hängt bei uns im Geschäft, am alten Küchenschrank mit den eigenen, handgemachten Seifen, ein Ausschnitt aus der Zeitschrift DAS MAGAZIN. Und unter der Überschrift Lebensmittel - Was brauchen Kinder? findet sich das bekannte Gedicht SEIFE von Robert Gernhardt. Hier ist es!

ROBERT GERNHARDT
SEIFE

Wasser ist zum Waschen da.
Doch was sollen Seifen?
Wer nicht ganz vernagelt ist,
wird das rasch begreifen.

Seife ist handlich.
Seife riecht gut.
Nur Katzen meinen,
daß sie`s nicht tut.

Seife ist eckig.
Seife wird rund.
Ein Mensch ohne Seife
kommt auf den Hund.

Seife braucht Wasser.
Seife ist glatt.
Schlecht dran, wer drauftritt,
gut, wer sie hat.

Seife will schäumen.
Seife macht rein.
Wer sich nicht einseift,
endet als Schwe…r
zu ertragender Zeitgenosse.

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Das ich das noch erleben durfte. Händewaschen mit Seife, und das in Deutschland, wo doch viele Leute glauben (oder gar zu wissen meinen), daß man sich mit Seife gar nicht waschen kann. Die Schweinegrippe machts möglich und das Robert Koch Institut empfiehlt unter der Überschrift “WIR GEGEN VIREN/ HYGIENETIPPS/ Händewaschen”

Die Hände unter fließendes Wasser halten, anschließend Seife 20 bis 30 Sekunden auch zwischen den Fingern verreiben, dann sorgfältig abspülen und abtrocknen – in öffentlichen Einrichtungen wenn vorhanden mit einem Papiertuch. Versuchen Sie darüber hinaus, die Hände möglichst vom Gesicht fernzuhalten.

Nun, man kann sogar sehr schön damit duschen und selbst die Haare lassen sich mit Seife waschen, aber vielleicht fangen wir mal klein an und bleiben bei den Händen. So wirds gemacht!

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Und für alle, die noch mehr übers Händewaschen wissen möchten, gibts z.B. die Internetseite Händewaschen.de

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Und hier für alle Neugierigen noch zwei weitere Fotos aus der aktuellen Show SOAP des CHAMÄLEON.
Viel Spaß und gute Unterhaltung und gehen sie ruhig mal wieder in die Wanne.

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CHAMÄLEON

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Buchtipp vom 22. September 2009

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Aus den Cottbuser Studien zur Geschichte von Technik, Arbeit und Umwelt (Nr. 26) möchte ich das Buch von Christina Brede empfehlen. Die Dissertationsschrift “Das Instrument der Sauberkeit” ermöglicht einen umfassenden Einblick in die Massenproduktion von Feinseifen in Deutschland (von 1850 bis 2000). Man erhält zudem wichtige Informationen zur Entwicklung der industriellen Produktion und den damit verbundenen technische Abläufen bei der Seifenherstellung. Darüber hinaus geht es um Marketing, Werbung und Vertrieb & ein Exkurs zur Mentalitätsgeschichte von Sauberkeit und Körperpflege ist ebenfalls enthalten.

Christina Brede, “Das Instrument der Sauberkeit - Die Entwicklung der Massenproduktion von Feinseifen in Deutschland 1850 bis 2000″, Cottbuser Studien zur Geschichte von Technik, Arbeit und Umwelt, Nr. 26, WAXMANN, Münster, New York, München, Berlin, 2005, 365 Seiten

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Beitrag vom 26. September 2009

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Man nehme etwas Seifenschaum und vermische diesen mit Helium und damit eine hübsche Form dabei herauskommt, drückt man diesen Schaum durch eine Schablone. Und weil dieser Schaum leichter als Luft ist, steigt in Höhen bis zu 1000 Metern auf.

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Fast jede Form ist möglich und mittels einer Maschine lassen sich 100 bis 250 Flogos pro Stunde erzeugen, deren Haltbarkeit - in Abhängigkeit von äußeren Einflüssen - bei ca. einer halben Stunde liegt. Die Größe der Flogos beträgt zwischen 55 cm und 90 cm, und niemand muß sich um die Entsorgung kümmern, weil der biologisch abbaubare Schaum sich im wahrsten Sinne des Wortes von selbst verflüchtigt.

flogos_logo-kopie

Und wer die Flogos für sich fliegen und werben lassen möchte, der wendet sich an:

Element-events GmbH
Samerstr. 1
83022 Rosenheim
flogos@element-events.de
Element-Events.de
Tel +49.8031.90108.12
Fax +49.8031.90108.01

Einfach wunderbar, was man aus Seifenschaum alles machen kann

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Beitrag vom 29. November 2009

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Und so sieht es im Inneren der Schachtel aus. 7 gut erhaltene Seifenfrüchte - Zitrone, Apfel, Birne, Erdbeere, Pflaume Aprikose und eine Walnuss - auf Holzwolle gelagert. Da sich weder auf der Verpackung und schon gar nicht auf den Seifen ein Hinweis zum Herstellungsdatum findet, können wir uns nur an anderen, vergleichbaren Stücken der umfangreichen Sammlung orientieren. Weil die Seifen noch so gut erhalten sind, sich keinerlei Verfärbungen eingestellt haben und der Geruch nur ganz leicht ranzig wirkt, gehen wir davon aus, daß die Seifenfrüchte zwischen 1955 und 1965 hergestellt wurden.

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Beitrag vom 22. Juli 2010

Schlechte Nachrichten für alle Freunde der Fell- oder Zauberseifen. Die Firma ALGI aus Süddeutschland mußte Insolvenz anmelden und es ist ungewiß, ob es die niedlichen Fellseifen überhaupt noch einmal geben wird. Wir hatten zu Anfang des Jahres eine kleine Lieferung erhalten und zum Glück für die Sammlung einige Tierchen zurückgelegt. Doch in letzter Zeit wurden wir immer wieder vertröstet und neulich habe ich gezielt nachgefragt und da sagte man mir, daß es zur Zeit leider überhaupt nicht möglich ist, weil sich die Firma in einer sehr traurigen Lage befindet. Es wird also auch in nächster Zeit keine Soapys geben. Schade. Drücken wir der Firma und den MitarbeiterInnen die Daumen und vielleicht gibt es ja die Soapys (nach einer kleinen Pause) bald wieder. Bis dahin bitte nicht bei uns anrufen. Wir haben wirklich keine Vorräte mehr.

Nachrichtenlink

Und hier noch ein Bild aus unserer Seifensammlung. Die niedlichen Seifenzwerge stammen aus besseren Tagen der Firma ALGI und sie sind ca. 50 Jahre alt.

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Liebe Leserinnen und Leser dieser Zeilen. Der Seifenbereich im aromatischen Blog hier wird nicht weitergeführt, weil es inzwischen ein richtig schönes Seifenblog gibt. Alle weiteren schäumenden Nachrichten finden Sie unter: schoeneseife.de